Schmerzensschreie im Gas

SOKO Tierschutz Recherchen beweisen massenhaften Rechtsbruch bei Schweinebetäubungen.


Aktuelles Bildmaterial aus den Schlachthöfen Kulmbach und Landshut zeigen das volle Ausmaß des entsetzlichen Todeskampfes in der Co2 Betäubung, den ca. 40 Millionen Schweine in Deutschland jedes Jahr erleben müssen.

Die Tiere schlagen ihre Köpfe panisch gegen die Gitter bis sie bluten, schnappen nach Luft und schreien entsetzlich und dann ist nicht einmal die Betäubung sicher.


Besonders unangenehm sollten die Bilder dem Schlachthof Kulmbach sein. Der Betrieb gilt als Vorzeigeschlachthof mit hohem Bio-Anteil und fungiert auch als Forschungsschlachthof der Bundesrepublik.

Im Schlachthof herrscht zusätzlich zum grausamen Ende im CO2 noch pure Gewalt. Die Schweine werden mit dem Elektroschocker regelrecht in den Vergasungsapparat geprügelt und ihnen ins Gesicht getreten.

Im Megaschlachthof Landshut des Vion Konzerns werden täglich tausende Tiere mit CO2 betäubt. Die Tiere schreien entsetzlich in der gewaltigen Maschine. In beiden Schlachthöfen kommen Tiere mit Blutungen aus der Betäubung. Immer wieder müssen Arbeiter nach Kontrollen nachbetäuben.


Diese Qualen, die jetzt in Landshut und Kulmbach dokumentiert wurden, sind Alltag in jedem Betrieb, der diese Methode einsetzt.

Die Politik muss diesen Irrweg beenden und die CO2-Betäubung verbieten. So erreicht man zwei Ziele in einem: Der Todeskampf im Gas wird beendet und man entzieht den großen Fleischkonzernen der Schweinefleischindustrie die Grundlage für ihr massenhaftes Töten.