9 Stunden Durst dann tot.

Diese kleinen Tierkinder wurden von SOKO Aktivisten abgestellt in einem engen Viehanhänger an einer Fernstraße entdeckt. Die Tiere sind gerade 20 Tage jung und können noch nicht essen oder trinken. Sie brauchen ihre Mutter, Zitzen, Milch. Aber die Kälber Milch fließt in die Körper abgestillter Menschen. Und die Kleinen dürfen laut Gesetz 9 Stunden transportiert werden ohne versorgt zu werden. Bei Hitze, bei Kälte. Sogar eine Stunde länger als die Erwachsenen Tiere. Begründung: Da sie Euter ihrer Mütter brauchen, es aber in Tiertransportern so etwas nicht gibt, muss man sie gar nicht versorgen.

Angst, Dreck, Hitze.

Die Polizei fühlte sich nicht zuständig. Spielte sich das Drama doch direkt auf der Grenze zwischen zwei Bundesländern ab. Kleine Milchkälber werden auf lange grausame Transporte quer durch den Kontinent geschickt. In die Mast oder gleich in den Tod. Für Kälbermilch- die der Mensch will.

Die Bauern regen sich im Übrigen extrem auf, da die Politik entschieden hat, dass man ab 2023 die Kuh Babys nicht mehr mit 14 Tagen, sondern 28 auf den Transport schicken darf.



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