SOKO Tierschutz

 

Wer wir sind

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Rechte der Tiere, den Umwelt- und den Verbraucherschutz einsetzt. Diese drei Punkte sind untrennbar, denn nicht nur die jüngsten Skandale zeigen, dass sich das Leid der Tiere in den Ställen häufig im Betrug am Verbraucher und der Vernichtung der Umwelt fortsetzt.

 

Was wir tun

Wir stehen für die konsequente Verfolgung und Aufdeckung der Täter. Wir durchbrechen die Verschleierungstaktiken und Tricks der Tierbranche und zeigen, wie es in den Ställen, bei Tiertransporten und in den Bunkern der Tierversuchsindustrie wirklich aussieht. Wir arbeiten mit Informanten, modernen Technologien und recherchieren undercover. Wir setzen dabei auf eine enge Kooperation mit den Medien und anderen NGOs.

 

Unser Ziel

Unser Ziel ist eine Welt ohne Tierleid und die Umsetzung der Tierrechte. Wir machen keine faulen Kompromisse und lassen uns auch nicht im Netz der Agrar- und Handelslobbyisten fangen. Wir sind unabhängig und strikt überparteilich. Wir sind klein, schnell und konsequent. Uns lähmen keine Bürokratie oder der Filz der Tierindustrie. Darum fürchten uns die Tierquäler, denn wir sind nicht korrumpierbar und verlieren unser Ziel nicht aus dem Auge.

 

Warum „SOKO Tierschutz“?

Die Abkürzung „SOKO“ steht für Sonderkommission. Wir gaben uns diesen Namen, weil es eigentlich die Aufgabe der Polizei wäre, Tierquäler zu stellen und zur Rechenschaft zu ziehen. Da der Staat jedoch bei Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz versagt, nutzen wir die Macht der Öffentlichkeit und der aufgedeckten Geheimnisse, um unsere Vereinsziele zu erreichen.

 

Rückblick 2013-2015

 

2013: Operation Zwuck

Drei Aufdeckungen gegen Wiesenhof. Lebendig wegeworfene Hühner, getretene, misshandelte Puten und das Leid hinter dem verlogenen Gütesiegel ‚Privathof‘. Es kam zu Geldstrafen und einer Betriebsschließung.

 

2013: Die Schmutzkampagne gegen uns

Nach den Aufdeckungen über Wiesenhof begannen nie dagewesene Verleumdungsaktionen gegen SOKO Tierschutz im Internet. Die Kampagne einer PR-Firma umfasste gefälschte Pressemitteilungen, Homepages und primitive Hetze gegen unsere Arbeit und hielt fast zwei Jahre an.

 

2013: Kein Blut für Öl

Innerhalb von nur sieben Monaten gelingt es SOKO Tierschutz, den gesamten deutschen Einzelhandel nerzölfrei zu bekommen. Das Öl wurde aus Kadavern aus der Pelzindustrie hergestellt.

 

2013: Operation vergessene Hunde

Ein Großteil der Pelzkrägen stammt von Marderhunden. Diese sind tatsächlich Hunde – millionenfach gequält, grausam getötet. SOKO Tierschutz infiltrierte die chinesische Pelzindustrie und deckte das Leid in den Farmen auf.

 

2014: Operation Böser Nachbar

Nach Wiesenhof deckten wir den Konkurrenten Hubers Landhendl auf. Illegale Tötungen von Puten, in Käfige geschmetterte Tiere und wieder landeten lebende Tiere im Müll. Die Täter wurden zu Geldstrafen verurteilt, das Leid geht weiter. Aber wir bleiben dran.

 

2014: Operation Quack

SOKO Tierschutz recherchierte die Zustände in der Stopfleber- und Lebendrupfindustrie. Erst werden sie gerupft, dann brutal gestopft. Das Ergebnis: Foie Gras und Blutdaunen. Kaufhof, Karstadt und Edeka stoppten nach 2 Monate langen Protesten und Demonstrationen den Verkauf von Foie Gras.

 

2014: Operation Alekto – MPI-Affen retten

Mehr als sechs Monate lang arbeitete unser Ermittler im berüchtigten Max-Planck-Institut in Tübingen. Seine Aufnahmen zeigen das unfassbare Leid der Affen. Rechtswidrige Vorgänge, Isolation der Tiere, Wasserentzug und schlimme Zwischenfälle nach Operationen brachten die Politik und die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Nach den größten Demonstrationen gegen Tierversuche der letzten zwanzig Jahre in Deutschland, gab das Max-Planck-Institut einen Ausstieg aus der Primatenforschung bekannt. Wir bleiben dran bis das Leid vorbei ist.

 

2015: Operation Exil – Pohlmann hinter Gitter

Anton Pohlmann galt als Tierquäler der Nation. Sein Sohn steht ihm um nichts nach. SOKO Tierschutz deckte die grausamen Zustände in deutschlands größten Legebatterien auf. Das Unternehmen hatte zudem Millionen Salmonellen-Eier verkauft. Mutmaßliche Folge: Hunderte Kranke und mindestens zwei Tote. Der Hühnerbaron wurde verhaftet und seine Anlagen stillgelegt. Somit müssen 1,3 Millionen Hühner weniger in Käfigen vegetieren.

 

Bei Nacht in der Pelzfarm
Eine Fotografin dokumentiert einen Marderhund in einer Pelzfarm. Leider häufig der einzige Weg die Realität ans Tageslicht zu bringen.
Wache
Ein Aktivist hält mit einer Nachtsichtbrille Wache, während andere Teilnehmer des Rechercheteams das Leid der Puten dokumentieren.
Seuchengefahr
In aufwändiger Schutzausrüstung betritt ein Aktivist eine Legebatterie. Dort dokumentiert er verwesende Hühner und katastrophale Zustände.
Augenzeuge
Für SOKO Tierschutz ist es von höchster Bedeutung, dass wir die Zustände selbst gesehen und dokumentiert haben, über die wir sprechen. Augenzeugen wiegen stärker als jedes angelesene Wissen.
Anteilnahme
Eine SOKO-Undercover-Ermittlerin streichelt ein Schwein. Die Tiere freuen sich über jede Zuneigung. Es ist ein schwerer Moment sie zurückzulassen. Aber die Bilder werden helfen dieses Leid zu beenden.
Giftgas
Mit Schutzkleidung muss eine Aktivistin in einem Schweinemaststall Messungen vornehmen. Der Ammoniakwert betrug 200ppm, das 10-fache des erlaubten Höchstwertes. Das ist auch für Menschen lebensgefährlich.
Laut oder leise
Eine große Aufdeckung ist nichts ohne die richtige Kampagne. Mal lautstark, mal nachdenklich und still aber immer beeindruckend und erfolgreich. Bisher haben wir keine Kampagne verloren.
Der wichtigste Ort
Das ist der Infostand. 40-60 mal im Jahr sind wir mit Ständen vor Ort. Das persönliche Gespräch zwischen uns Augenzeugen und den KonsumentInnen ist entscheidend.
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SOKO Tierschutz e.V.

Rudolfstr. 112

82152 Planegg

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