Wir lassen uns nicht instrumentalisieren!

Die AFD-Fraktion versucht aktuell unsere neuste Veröffentlichung zu nutzen um gegen religiöse Minderheiten zu hetzen. Dem treten wir mit aller Entschiedenheit entgegen.

Was die AfD macht, ist leicht zu durchschauen. Sie interessiert sich offensichtlich nur dann für Tierschutz, wenn damit gegen Minderheiten agiert werden kann. Die AfD hat es sich auf die Fahne geschrieben, deutsche Familienbetriebe in der Landwirtschaft zu fördern. Dass das Schlacht- und Fleischzentrum Prott ein genau solch deutscher Familienbetrieb ist, scheint sie übersehen zu haben. Wenn deutsche Familien-Unternehmen, wie der Schlachthof Düren, im großen Stil Tiere ohne ausreichende Betäubung schlachten und sogar Schweine noch im Brühbad um ihr Leben kämpfen, bevor sie jämmerlich in heißem Wasser ertrinken, hat die AfD dazu wenig zu sagen, denn hier kann man das Leid der Tiere nicht gegen Minderheiten instrumentalisieren. Auch sonst hat die AfD wenig für Tierschutz übrig. Stellnetze in der Ostsee, in denen zahlreiche Tiere jämmerlich zugrunde gehen, Wildtiere in Zirkussen, Jagd auf seltene Tierarten, alles keine Thematiken, mit denen sich die AfD auseinander setzt. Oder Themen bei denen die Partei sogar knallharte Politik gegen die Tiere macht.


Tiere töten oder quälen scheint scheint grundsätzlich okay. Allerdings nicht mehr wenn Muslime oder andere Feindbilder der AfD beteiligt sind. Wer sich nur für Tiere interessiert, wenn es um Minderheiten geht, der benutzt Tiere, anstatt sie zu schützen.

SOKO Tierschutz legt großen Wert auf politische Unabhängigkeit, Überparteilichkeit und wir haben in Vergangenheit berechtigte Kritik an dem Versagen bei Tierschutz diverser Parteien geübt.


Hier geht es zum Beitrag von ARD-Fakt

SOKO Tierschutz e.V.

Bodenehrstraße 20

81373 München

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