Schleswig-Holstein und NRW planen den Verrat an den Schweinen



Seit Monaten ein hin und her: Mit der geballten Lobbymacht versucht die Schweinefleischindustrie ein Verbot und strengere Regeln bei der Käfighaltung von Zuchtsauen zu verhindern. Nun haben Schleswig-Holstein und NRW wohl einen Plan, das Leid der Schweine zu erhalten. Man möchte nämlich zwar dafür sorgen, dass sich die armen Tiere in der Seitenlage mit den Beinen ausstrecken können, aber findet es ok, wenn diese Handlung durch das nächste eingekerkerte Schwein verhindert wird. Zudem möchte man, dass das Leiden in dieser absurd grausamen Haltungsform noch mindestens ein Jahrzehnt weiter geht. Das bedeutet, dass sich in den Käfigbatterien der Zuchtsauen-Betriebe erst mal nichts ändern wird, wenn sich die Verfechter solcher ekelhaften „Kompromisse“ durchsetzen. Darum halten wir von SOKO Tierschutz und von solchen unwürdigen Geschacher um cm und Selbstverständlichkeiten nichts. Wir wollen nicht in zehn oder gar dreißig Jahren darum streiten, ob eine Sau mit angezogenen oder ausgestreckten Beinen auf den Tod warten darf. Wir wollen, dass diese Industrie in den nächsten 10 Jahren zerschlagen wird. Es bringt nichts für schärfere Messer, kürzere Transporte und größere Käfige zu kämpfen. Man kann nur aussteigen und durch sein persönliches Verhalten, eure persönliche Ernährung, dieser Todesindustrie den Todesstoß versetzen. Euer Vorbild, eure pflanzliche Ernährung ist ein viel mächtigeres Signal als die geballte heiße Luft von schwarz, rot, grün und Co.




SOKO Tierschutz e.V.

Bodenehrstraße 20

81373 München

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