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Amtshilfe für Tierquälerei

Tierärzteprozess

Sie hielt für den Tierquäler den Seilwinden Haken.

Zwei Tierärzte die für den Landkreis Osnabrück den Horror Schlachthof Temme überwacht haben und Tierquälerei systematisch „übersahen“ stehen am Montag vor Gericht.

Tagtäglich kamen schwer kranke und verletzte Rinder beim Schlachthof Temme an.

Sie sahen zu, häufig weg und halfen manchmal sogar mit.

Eigentlich hätten die zwei Tierärzte solche Tierquälerei im Rahmen der Lebendbeschau stoppen müssen.

Stattdessen zeigen die Aufnahmen Kooperation bei Tierqual und sogar Übergriffe auf Tiere.

Beide Tierärzte waren so genannte amtliche Tierärzte, also vom Landkreis angeheuerte, private Tierärzte mit eigener Praxis. „Solche Tierärzte machen den unangenehmen Job im Schlachthof häufig aus Geldnot und werden

massiv unter Druck gesetzt von allen Seiten. Darum sehen sie weg und werden Mittäter“, erklärt SOKO Tierschutz Ermittler Mülln.

Für SOKO Tierschutz ein weiterer Fall in einem Überwachungssystem das dazu geschaffen wurde um zu scheitern.

Wir fordern:

Tierärzte müssen endlich angemessen bestraft werden.

Amtliche Tierärzte sollten Bodycams zum Eigenschutz und Korruptionsprävention tragen.

Amtliche Tierärzte müssen immer im Team

auftreten.

Tierschutzskandale müssen personelle Konsequenzen im Veterinäramt haben.

Mittelfristig muss das Konstrukt amtlicher Tierarzt durch verbeamtete, unabhängige Kontrolleure ersetzt werden.

Der Verbraucher*innen müssen helfen indem sie auf eine pflanzliche Ernährung setzten.

In den letzten Jahren waren Tierärzte regelmäßig in Tierschutzskandale, speziell an Schlachthöfen verwickelt. „Diese Tierärzte schützen das System der Tierausbeutung, statt der Tiere, das muss die Politik endlich eingreifen“, fordert Mülln.