Mal wieder Ampfing - 750 Truthähne nach Technik-Panne entsorgt.

Offenbar investieren die Schweizer Eigentümer von COOP/Bell nicht ernsthaft in ihre deutsche Todesfabrik Süddeutsche Truthahn AG.


Nach unseren Informationen kam es am Mittwoch zu einem schweren Zwischenfall in der Schlachtlinie. Dabei mussten 800 Truthähne weggeworfen werden. Nachdem sie an den Beinen hängend durch Schrotttechnik verreckt sind? Nachdem sie im Gastunnel stockend erstickt sind? Nachdem sie nicht entblutet werden konnten? Oder sich tot halbgerupft stapelten?


Diese Fragen versuchten wir dem amtlichen Veterinär des Landkreises Mühldorf zu stellen. Der Herr bestätigte, dass es da einen Zwischenfall gab und erinnerte sich dann aber blitzschnell bei den Nachfragen daran, dass man Journalisten besser keine Auskunft gibt. - Aussageverweigerung.


Wir bereiten eine Anzeige wegen Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor, denn schrottige Technik ist kein vernünftiger Grund, um Tiere leiden zu lassen. Eine Anfrage an die Fa.Coop/Bell läuft.

Update: Bisher keine Antwort. Das Landratsamt behauptet, es wären keine lebenden Tiere zu Schaden gekommen. Das ist sehr unwahrscheinlich, dass alleine die um Stunden verzögerte Schlachtung massives Leid durch den Rückstau tausender Tiere verursacht hat.

Sie wären auf jeden Fall umsonst gestorben.

Truthähne und Puten durchlaufen auch ohne Technik-Pannen ein Leben voller Leid und Gewalt. Coop Bell wird das nicht ändern. Ihr habt es in der Hand.


Foto: Symbolbild ( aufgehängte Pute vor der Betäubung) Deutsches Tierschutzbüro