Die verlogene Empörung zur Corona Nerz Tötung. Kommentar von Friedrich Mülln

Als ich den Medien im März angeboten habe, über das Thema der Verstrickung der Pelzindustrie und der Corona Infektion zu berichten, bekam ich eine Ablehnung nach der anderen. Es sei ja auch nur eine Art Verschwörungstheorie. Das Problem sei weit weg. Jetzt macht die Tötung von Millionen Nerzen in Dänemark und den Niederlanden große Schlagzeilen. Die Empörung ist groß. Wie kann man nur diese armen Tiere töten, noch dazu umsonst. Was unerwähnt bleibt ist, dass 90 % dieser Tiere in drei Wochen ohnehin vergast worden wären. Unerwähnt bleibt, dass ihr Tod immer sinnlos und grausam ist. Was auch unerwähnt bleibt ist, dass der Nerz nichts anderes ist als unsere Hühner, Schweine Rinder. So genannte Nutztiere zum Abschlachten geboren. Bei den Nerzen in Dänemark stand der Tod also ohnehin vor der Haustür, die Gaskisten, die jetzt töten, waren schon bereit. Es hat nun nur zusätzlich die sogenannten Zuchttiere erwischt, die normalerweise alle paar Jahre getötet und ausgewechselt werden. Eine grundsätzliche Debatte über die Pelzindustrie? Eine grundsätzliche Beschäftigung mit Pandemien aus der industriellen Tierausbeutung? Ein Hinterfragen der Wuhan Tiermarkt Herkunftstheorie (in der Region gibt es viele Pelzfarmen) in Bezug auf Corona? Alles Fehlanzeige. Die nächste Pandemie wird wieder aus einem Stall kommen, sie wird wieder unglaubliche Verheerungen verursachen und wieder werden zahllose Tiere sterben müssen. Das gleiche bei ASP, der Wildschweinseuche. Millionen Wildschweinfamilien werden abgeschlachtet, um die Seuchenbrutstätten der Schweinefleischindustrie zu beschützen und am Ende schreien die Tierausbeuter Bauern nach mehr Geld, weil sie von selbst geschaffenen Krankheiten gebeutelt werden. Gerade eine Anfrage aus Italien zu dem Thema bekommen. Bin gespannt, wann deutsche Medien mal über den Tellerrand blicken. Immerhin ein Hoffnungsschimmer bleibt: Noch nie standen die Chancen so gut diese Industrie zu Fall zu bringen. Corona sei Dank.



SOKO Tierschutz e.V.

Bodenehrstraße 20

81373 München

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