Für die Rechte der Tiere.

Aufruf: Meldet uns jeden Fall von Downer-Kühen.

28/03/2020

Downer-Kühe oder so genannte Festlieger sind Milch- oder Fleischkühe, die entweder krank, verletzt oder erschöpft sind. In der Regel ist es eine Kombination aus den Zuständen, die sich ständig verschlimmert.
Diese Tiere können nicht mehr aufstehen und werden dann häufig von den Tierhaltern mit Hilfe von Maschinen und Gewalt immer wieder aufgerichtet. Dabei kommt es zu weiteren Verletzungen. Die Tiere können nicht ausreichend Nahrung aufnehmen oder verhungern regelrecht. Häufig werden die Tiere dann aus dem Stall an versteckte Bereiche des Hofes gebracht und dort sich selbst überlassen oder man wartet auf illegale Tiertransporte, um die Tiere rechtswidrig zu Fleisch zu machen.

Wenn ihr eine solche Kuh fernab der anderen Tiere bei einem Stall liegen seht, könnt ihr helfen das Leid zu beenden.

Schreibt eine Mail mit dem Stichwort: Downer Meldung und folgenden Informationen an info@soko-tierschutz.org

1. Wo liegt das Tier ( Ort, Straße, Koordinaten und genauer Liegepunkt auf Google Maps Bild)
2) Wie heißt der Tierhalter
3) Wie ist der Zustand des Tiere (bitte nicht das Grundstück betreten)
4) Foto des Tieres und Hofes von öffentlichem Grund aus
5) Wann wurde das Tier gesichtet und sind die Behörden informiert?

Helft uns dieses Leid zu beenden!

Update Downer-Kuh-Fall

28/03/2020

Wie der Landkreis mitteilt, war die Kuh hochschwanger und war nicht in der Lage aufzustehen oder sich nennenswert zu bewegen. Das Tier wurde im Rahmen der Kontrolle auf Weisung der Behörde erlöst. Der Landkreis spricht von „keinem Tierschutzfall“ und „keinem groben Fehlverhalten des Tierhalters“. Das Amt ging nicht auf die Frage von SOKO Tierschutz ein, wie das Tier dort hingebracht wurde. Die Pressemitteilung spricht davon, dass organische Ursachen nicht feststellbar waren. Eine Obduktion, um die SOKO Tierschutz erbeten, hatte fand nicht statt. So bleibt im Dunkeln, warum sich das Tier in dem schlechten Zustand befunden hat.

Folgende Fragen beantwortete der Landkreis nicht:

6) Wurden Bußgelder oder Zwangsgelder verhängt?

7) War der Betrieb bereits bekannt und hatte eine Vorgeschichte in Sachen Tierschutz und/oder Hygiene-Problematik?

8 ) Wie oft wurde der Betrieb in Vergangenheit kontrolliert?

9) Wurde der Rest des Stalles untersucht?

Es wurde also ein schwaches Tier mit einer gefährlichen, schwierigen Geburt alleine gelassen, Tag und Nacht. Was wurde vorher für die Mutter und ihr ungeborenes Kind getan? Warum hat dieser Stall nicht mal ein geschütztes Geburtsareal für solche Fälle? Die Verletzung, die man selbst auf den Distanz-Bildern sieht, wurde nicht einmal erwähnt und die Ausbeutung für Milch geht wieder zur Tagesordnung über.

Traktor als Sichtschutz, Kontrolle vor Ort?

26/03/2020

Update: Eine Mitarbeiterin des Landratsamts hat Anrufern gegenüber von einem Fake gesprochen, abgewiegelt und die Behörde hat mit uns keinen weiteren Kontakt gesucht. Über dritte haben wir erfahren, dass es jetzt ca. 5 Stunden nach der ersten Meldung wohl zu einer Kontrolle kommt. Der Bauer hat das Sichtfeld inzwischen mit einem Traktor versperrt.

Einige Leute aus Landwirtschaftskreisen sprachen in Kommentaren davon, dass das die richtige Art wäre mit einem verletzten oder schwachen Tier umzugehen und das Tier ja schließlich Wasser und Futter hätte.

Dazu möchten wir klar stellen, dass es nicht gut ist ein krankes, verletztes oder schwaches Tier in Kälte und Wetter außerhalb für Tag und Nacht abzulegen und etwas Futter bereitzustellen. Denn dafür muss es eigentlich einen vor Wind und Wetter geschützten Krankenbereich im Stall mit Tiefeinstreu geben. Und eine solche Kuh trinkt bis zu 100 Liter am Tag und frisst 40 Kg Futter. Da reichen die Mengen nicht aus, vor allem wenn ein Tier zu schwach ist, um sie aufzunehmen.

Falls das Tier nicht aufstehen kann, ist der scheinbare Güllematsch, der aus einem gelben Rohr unter dem Tier austritt mit Sicherheit ein schlechter Untergrund für Aufstehversuche.

Zu guter letzt fragt sich: Wenn das Tier nicht laufen kann, wie kam es dann dort hin?

Schon wieder Niedersachen, diesmal LK Rotenburg Verletzte Downer Milch-Kuh alleine gelassen.

25/03/2020

Immer wieder melden uns Menschen verletzte oder kranke Tiere, die versteckt wie Schrott hinter Höfe gelegt werden und nicht einmal aufstehen können. Die Bauern sprechen dann gerne von Einzelfällen.

Bereits vor 3 Wochen hatten wir einen solchen grausamen Fall bei Stade aufgedeckt. Nun betrifft es einen Hof in Hemslingen einen Landkreis weiter. Seit mindestens 1 1/2 Tagen liegt das verletzte Tier dort, das Tier ist abgemagert, am Hinterlauf offensichtlich verletzt und kann nicht aufstehen. Solche Hochleistungskühe brauchen sehr viel Futter und Wasser. Sie produzieren ständig Massen an Milch und leiden Höllenqualen, wenn sie nicht gemolken werden. Der Hof ist im Ort für schlechte Bedingungen bekannt und wurde dem Veterinäramt schon mehrfach gemeldet. Bürger berichten von Beobachtungen vor einigen Wochen, wie eine Kuh an der gleichen Stelle abgelegt und dem Sterben überlassen wurde.

Wir haben heute umgehend das Veterinäramt Rotenburg informiert. Die Antwort überrascht leider nicht: Der einzige für Tierschutzfälle zuständige Mitarbeiter ist außer Haus und man sei aus Personalmangel nicht in der Lage in den nächsten Stunden zu handeln. Wir haben darauf hin die Polizei um Unterstützung gebeten.

SOKO Tierschutz hatte bereits im
Frühjahr 2019 ZWANZIG solche Fälle auf Milchviehbetrieben in den Landkreisen Rotenburg Wümme, Stade und Cuxhaven angezeigt. Man hat von den Behörden nichts mehr gehört zu diesen Fällen...

Protestaufruf: Was ihr von zu Hause aus tun könnt in Zeiten von Corona

24/03/2020

LPT:Skandal um den vertuschten Tod von 31M

Eine Anfrage der Grünen im Landtag Niedersachsen hat herausgefunden, dass die Staatsanwaltschaft in Stade nach wie nicht wegen Betrugs-Verdacht gegen das LPT ermittelt.

Es geht um den gut dokumentierten Fall des Affen 31M, der grausam starb und dessen Tod vertuscht wurde um eine Langezeit-Giftigkeitsstudie nicht zu gefährden. Der Ersatzaffe erhielt kurzerhand die alte Nummer und die Dokumente wurden täglich mit diesem Schwindel weitergeführt.

Die südkoreanische Pharmafirma schweigt und die Staatsanwaltschaft in Stade hat offensichtlich kein Interesse an einer Verfolgung dieses brisanten Falles. Jetzt wundert es auch nicht mehr, dass die Staatsanwalt gleich abwiegelte, als SOKO Tierschutz Beweismaterial und Zeugenaussagen in dieser Sache anbot.
Man ermittelt nur wegen Tierschutz.

Das ist ein Skandal und zeigt, dass dieser Staatsanwaltschaft weder Tier noch Mensch besonders wichtig sind. Denn der Mastdarmvorfall, an dessen Folgen der Affe starb hätte auch eine Nebenwirkung des Medikaments sein können. Das Medikament geht jetzt vermutlich in den Menschenversuch , den klinischen Studien.

Da Staatsanwaltschaften auch gerne darauf hinweisen, dass man natürlich ermittelt, wenn es das nötige öffentliche Interesse gibt, bitten wir euch, sachlich Ermittlungen in dem Fall gegen die Verantwortlichen einzufordern.

Kontakte: STA Stade

Pressesprecher: Oberstaatsanwalt Kai Thomas Breas
Telefax: 04141 107-381
E-Mail: KaiThomas.Breas@Justiz.Niedersachsen.de

Vertreter:

Oberstaatsanwalt Johannes Kiers

Telefax: 04141 107-381
E-Mail: Johannes.Kiers@Justiz.niedersachsen.de

Klöckner und Spahn blind für Bedrohung-Infektions-Hotspot Schlachthof

24/03/2020

chon vor der Corona Bedrohung verbreiteten sich Viren in Schlachthöfen und der Massentierhaltung in Windeseile.

Man erinnere sich an den tödlichen Ausbruch von Tuberkulose vor wenigen Monaten. Report Mainz und andere Medien berichteten schon mehrfach über die katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen der Fleischindustrie Arbeiter. Wen wundert das? Hunderte Arbeiter arbeiten eng an eng, der eine schneidet, der nächste berührt das geschnittene und der dritte packt es ein. Danach sitzt man in der Kantine zusammen und abends wird man in Busse gestopft und in erbärmliche Wohnquartiere gefahren, wo mehrere Leute auf einer Stube eng an eng wohnen und sich ein Stockwerk ein Bad und ein ganzes Haus eine Küche teilt.
Währenddessen fahren 10er Trupps Menschen in Bussen von Hühnerfarm zu Hühnerfarm und werfen im Akkord Puten und Hühner in die Transporter die freue Fahrt haben wenn sie nicht tagelang im Stau stehen. Die Trupps haben Kontakt mit der Bauernfamilie, den Hofarbeitern, jeden Tag woanders.

Das die Regierung fast alles lahmlegt und bereit ist Freiheitsrechte von jedem einzuschränken und die wirtschaftliche Existenz von Millionen Menschen zu gefährden, aber nicht bereit ist diese gewaltige Seuchenschleuder Schlachtindustrie zu berühren, offenbart die Scheinheiligkeit hinter dem wichtigen Kampf gegen die Seuche.

Wir fordern: Dieses System muss genauso runter gefahren werden, wie alles andere. Niemand braucht es zum überleben. Es ist krank, gefährlich und schlecht für Erde, Mensch und Tier.

Helft mit Bewusstsein für diese Bedrohung zu schaffen! Teilt diesen Post und beschwert euch bei diesen Stellen:

Adresse:

poststelle@bmg.bund.de

Formular: www.bundeskanzlerin.de

Danke für die Spendenaktionen derzeit

24/03/2020

Danke für alle, die momentan Spendenaktionen für uns machen. Viele Menschen kommen gerade in Schwierigkeiten und damit ist es völlig verständlich, wenn so mancher seine Unterstützung einstellt. Umso mehr sind wir dankbar, wenn ihr eure Geburtstage oder Feiern den Tieren widmet.

Momentan mag vieles still stehen. Der Kampf für die Tiere geht aber weiter.

SOKO und der Virus

20/03/2020

SOKO Tierschutz beobachtet die Lage sehr genau. Wir sind in unseren Möglichkeiten deutlich eingeschränkt und müssen das Beste aus der Situation machen. Darum nutzen wir die Zeit zu Hause um vieles zu bearbeiten, was sonst in der Reisehektik liegen bleibt. Ausrüstung warten, Bildarchiv und Datenbanken aufräumen und ausführliche Datenrecherchen betreiben. Wir bearbeiten gemeldete Fälle und planen für die Zeit danach. Und ein paar andere Möglichkeiten haben auch noch, wenn ein Bauer jetzt denkt er hätte Narrenfreiheit.

Diese Situation um den Virus aus der Tierausbeutung ist leider nicht einzigartig, aber diesmal in Ausmaß und Risiko extrem gefährlich.
Gefährlich für uns alle!

Bitte nehmt das ganze ernst und haltet euch an die Anordnungen und Bitten von Behörden.
Fallt jetzt nicht auf Scharlatane und Fakenews herein.

Momentan zeigt sich immerhin, auf welchem Holzweg Teile der Forschung mit Tierversuchen festsitzen. Zu langsam, aufwendig, fehleranfällig und nicht zielführend. Manchmal braucht es leider Katastrophen um einen klaren Blick auf Fehler im System zu bekommen. Es zeigt sich auch, wie menschenverachtend das Fleischmonstrum mit den Fließband-Tötungsanlagen einfach weitermacht, die Arbeiter eng an eng. Es zeigt, wie egal den Bauern ihre Tiere sind, wenn sie die Milchkuh und ihr Kind bewusst in den qualvollen Stau und das Chaos schicken. Es zeigt, dass wir jetzt zu Hause viel daran ändern können, wenn wir unter all den anderen Gewohnheiten auch dem Tierkonsum den Rücken zukehren.

Wichtig! Bleibt zu Hause. Helft diese Katastrophe zu beenden und nutzt die Zeit um nachzudenken, warum der Raubbau des Menschen an der Natur und das Verzehren von fühlenden Lebewesen nicht nur unfassbares Leid im Tierreich, sondern auch bei uns verursacht.

Bleibt gesund, agiert mit Vernunft und passt auf euch auf.

Alles Gute,

Euer SOKO Team

Ps: Wenn die Kälbermilch weggehamstert wurde. Versucht mal Hafermilch, die ist meistens noch da ;)

Bild: https://www.phildius.com/
Hier findet ihr für die kleinen auch ein schönes kostenloses Kinderbuch zur Corona Bedrohung.

Eine unglaubliche Reise

13/03/2020

Das SOKO Tierschutz Kinderbuch kommt.
Mit Kunst von Sophia Phildius

Irgendwo in einem Tierheim im Norden

10/03/2020

Ihr habt es geschafft. Auch unsere Schützlinge im Süden erkunden gerade ihr neues Zuhause.

Danke auch an den Deutschen Tierschutzbund. Ohne das Netzwerk von Tierheimen, hätten wir die 1000 Schnüffies nicht retten können.

Schock für die Tierquäler von Bad Iburg

10/03/2020

Jetzt 71 Täter im Visier der Staatsanwaltschaft.

Das Grauen von Bad Iburg, dem Schlachthof, der aus ganz Deutschland schwer kranke, sterbende Kühe in den Tod schleppen lies, wird für Dutzende Tiertransportfahrer und zahlreiche Landwirte ernste Folgen haben.
Bisher waren nur Schlachter und Veterinäre im Fokus der Behörden.

SOKO Tierschutz forderte immer die Zerschlagung des ganzen Netzwerks.

Hier zum Artikel

Die Sache geht in die richtige Richtung.

Fast 1000 Tiere gerettet!

08/03/2020

Auf dem Weg in die Freiheit.
Euch wird keiner mehr quälen.

Danke an die Menschen, die dieses Wunder heute ermöglichen!

Wer rettet die Tiere aus Neugraben?

01/03/2020

Nächste Woche müssen alle Tiere beim LPT Neugraben gerettet werden, oder ihr Schicksal ist besiegelt: Als Lebend-Futter für Reptilien oder eingefroren im Zoofachgeschäft. Die Entscheidung darüber liegt nur bei dem LPT.

Wir möchten klarstellen, dass wir die Kampagne auf jede Firma ausweiten werden, die diesen Tieren, die so viel Leid erlebt haben, die Chance auf eine Zukunft in Sicherheit und Unversehrtheit nimmt.

Es ist ohnehin an der Zeit die schmutzigen Deals der Tierfutter und Zoofach Firmen mit der Tierversuchsindustrie aufzudecken.

Denn bei Hunden und Katzen wird genau hingesehen. Die zahllosen Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen sorgen in den Kassen dieser Firmen ein letztes Mal für Profit.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Behörden keine Schuld trifft, das Schicksal der Tiere liegt alleine in den Händen des LPT und der Firmen, die bereit sind diese Tiere zu Futter zu machen.

Foto: Ratte im Versuchskäfig Uni Wien.

Rinderqual in Fredenbeck - Update

01/03/2020

Kaum war die Anzeige raus, begann schon die Vertuschung der Bauern. Die befreundeten Bauern stellten sich natürlich hinter den Täter. Gerüchte und Lügen wurden von Tierhalterkreisen verbreitet.

Der Tierarzt habe gar selbst veranlasst, dass man das Tier nach draußen schleppt und dort im Dreck ohne Futter und Wasser liegen lässt und ohnehin wollte man es ja sofort oder spätestens am nächsten Morgen erlösen. Wenn das stimmt, warum wurde das nicht gleich im Stall gemacht?
Warum erst mal in Qualen illegal nach draußen schleppen?
Wenn das stimmt, warum wurde es nicht spätestens am Freitag gemacht, als das Tier das erste mal außerhalb des Stalles liegend gesehen wurde?

Wenn es stimmt, dass der Tierarzt diese Quälerei auch noch angeordnet hat, dann hat sich der Tierarzt, der nach Angabe der Polizei ein Nachbar ist ebenso strafbar gemacht.
Wir zeigen den Typen auch mal gleich an.

10.000 EUR Belohnung gegen den Kälbermord

24/02/2020

Uns erreichen immer mehr Hinweise, dass Tierhalter männliche Kälber auf bestialische Art und Weise töten. Die Tiere werden
scheinbar erschlagen, ertränkt, erstickt oder in der Biogasanlage versenkt.
Immer wieder werden Kälber Kadaver in Wäldern oder Verstecken gefunden.

Mehrere TierfreundInnen haben sich zusammengetan um diese Belohnung zu stellen. Danke dafür.

WIR SETZEN EINE BELOHNUNG VON BIS ZU 10.000 EUR FÜR HINWEISE AUS, DIE UNS ERLAUBEN, DIESE TÄTER ZU ÜBERFÜHREN.

Ein Wort zum Hamburger Tierschutzverein

23/02/2020

Ich mache diese Arbeit ja schon sehr lange. 26 Jahre nun und eines finde ich beachtlich:
In der ganzen Zeit mit all den Kampagnen hatten wir nie ernsthaften Support von den klassischen und in jeder Region verankerten Tierschutzvereinen. Eigentlich wäre es ja naheliegend, dass diese Vereine zur Stelle sind, wenn Tiere leiden. Die Realität sieht anders aus, leider.

Das änderte sich erst, mit unserem Engagement in Hamburg. Denn plötzlich war da ein Tierschutzverein, nämlich der Hamburger Tierschutzverein, der sich einsetzte, der massiv auf den Demos präsent war und ist, ein Tierschutzverein, der hilft und für die Tiere und zwar für alle Tiere da ist.
Denn so sollte es doch sein, dass ein Tierschutzverein, nicht nur das Tierasyl der Stadt betreibt, einmal im Jahr Tiere auf den Grill bei einer Festivität legt und ansonsten die Klappe hält, sondern, dass man stark ist für Tiere, auch wenn die Politik einen verstummt sehen möchte.

Hier macht der HTV genau, was er eigentlich machen muss. Und er ist nicht ganz alleine. Auch Lübeck, Bremen, Kiel, Lüneburg, Hannover gehen den unbequemeren aber so wichtigen Weg.

Der HTV steht immer wieder schwer unter Beschuss. Ob es sich darum handelt, dass man keine Kühe für Kaffeemilch quälen möchte oder um die ständigen Kontrollen der Ämter, die bei Laboren und Massenfarmen alle paar Jahre und im HTV sogar mit Blaulicht alle paar Wochen einfallen.

Hier möchte ich mal ganz klar sagen, dass es für mich, wie man bei uns sagen würde ein arges Geschmäckle von einer Schmutzkampagne hat. Einige Leute können nicht ertragen, dass Tierschutz eben nicht bei Hunderl und Katzerl aufhört, sondern, dass Tierschutz weiter geht, den eigenen Teller betrifft, unbequem ist und sein muss.

Wir danken dem Hamburger Tierschutzverein und wünschen viel Kraft. Ich wünschte diese Kraft, würde in all den Städten erwachen. Was könnten wir nicht alles verändern.

Friedrich Mülln

Pressemitteilung: wieder Tierqual auf Bauernhof im LK Stade

23/02/2020

Aus Düdenbüttel wurde nicht gelernt - Polizei und SOKO Tierschutz erlösen Rind von Qualen.

Am Sonntag erhielt SOKO Tierschutz eine Information einer Person, die bei einem Spaziergang am 21.02 ein Rind an einem großen Milchviehbetrieb in Fredenbeck Niedersachsen entdeckt hatte.

Das Tier lag dort ohne Futter und Wasser, in Kälte, Regen und Schlamm, wies eine schwere Verletzung auf und litt an Schmerzen. Offenbar war das Tier dort mit technischen Mitteln hingeschleppt worden, um es vor fremden Blicken zu verstecken.

„Das erinnert an die grausamen Bilder von etwa 20 Milchviehbetrieben in der Region, die SOKO Tierschutz 2019 im Rahmen des Düdenbüttel-Skandals veröffentlicht hatte. Nach unserer Einschätzung musste dieses Tier auf einen dieser illegalen Tiertransporte warten, um es noch zu Fleisch zu machen“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Auf Forderung von SOKO Tierschutz wurde das Tier beschlagnahmt und soll nun untersucht werden. Die Polizei war schnell und engagiert vor Ort. Gegen den Milchviehbetrieb wurde Strafanzeige wegen eines besonders schweren Verstoßes gegen § 17 a) und b) TschG gestellt.

„Der Fall zeigt, dass die Bauern leider wenig aus den Skandalen der letzten Jahre um den grausamen Umgang mit kranken und verletzten Tieren gelernt haben. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass im Fall Düdenbüttel, keine angemessenen Maßnahmen gegen die Landwirte ergriffen wurden. Die Tiere zahlen den Preis für das Versagen des Veterinäramtes“, so Mülln.

SOKO Noteinsatz

22/02/2020

Uns wurde von einer Person diese schwer verletzte, sterbende Kuh im Landkreis Stade ( Fredebeck) gemeldet: Ohne Gnade vom Bauer in Kälte und Regen verletzt zum langsamen Sterben abgelegt.

Polizei und SOKO Tierschutz sind vor Ort gewesen.
Das Tier wurde erlöst. Die Polizei hat sehr schnell und kompetent reagiert. Das Veterinäramt hat die Beschlagnahme und Obduktion des Tieres auf unsere Bitte angeordnet.
Unsere Strafanzeige gegen den Tierhalter geht morgen raus.

Das Ganze erinnert dramatisch an den Horror von Düdenbüttel. Sterbende Kühe versteckt hinter Ställen sind grausamer Alltag in der Milchindustrie.

Klickt auf das Bild um unsereAufdeckung im Landkreis Stade 2019 zum selben Thema einzusehen.

Italienisches Gericht untersagt Affenversuche an zwei Universitäten

22/02/2020

Das italienische Bundesverwaltungsgericht unterbricht die Affenversuche der Universitäten von Turin und Parma. Das Gericht hat diese Entscheidung getroffen, weil das italienische Gesundheitsministerium nicht in der Lage war, das Nichtvorhandensein von Ersatzmethoden zu den Affenversuchen im Rahmen des Forschungsprojekts der beiden Universitäten zu beweisen. Bei diesem Projekt handelt es sich um die Forschung über die Sehunfähigkeit, und es wurden invasive Tests im Gehirn der Affen praktiziert, um sie blind zu machen.

Der Richter meint: "Diejenigen, die Tierversuche vornehmen, müssen beweisen, dass es keine Ersatzmethoden dafür gibt."

Der berüchtigte Primatenhändler, der die LPT Affen zurücknahm hatte erst vor kurzem Tiere nach Parma geliefert.

Danke an die italienische Organisation LAV, welche die Klagen eingereicht hatte.

Mahnwache LPT Kiel

21/02/2020

Nach der Demo direkt weiter zur Mahnwache vor den Toren des letzten LPT Todeslabores in Löhndorf.

LPT Demo in Kiel

21/02/2020

2500 + Menschen bei Sturm und Wetter!
Super laut, klasse Stimmung.
Schleswig Holstein aufgewacht - Schluss mit dem Morden in der Nachbarschaft!

Gemeinsam gegen Tierversuche! 22.02 Kiel

20/02/2020

Das ist morgen. Wo bist du?

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