Für die Rechte der Tiere.

Helft mit euren Briefen und Mails

23/05/2020

Sie waren in der Pflicht, sie sahen weg, die Tiere hatten Höllenqualen, der Staat schützt sie.

Schreibt eure Proteste gegen die Einstellung der Strafverfahren gegen die untätigen und unfähigen Kontrolleure vom Amt im Schlachthofskandal Tauberbischofsheim an:

poststelle@jum.bwl.de

https://www.baden-wuerttemberg.de/…/service/kontaktformular/

Links auf dem Bild gehts zum Video über den Skandal der MC Donalds Schlachthöfe.

Pressemitteilung: Skandalentscheidung der Staatsanwaltschaft im Schlachthofskandal Tauberbischofsheim

23/05/2020

Bankrotterklärung für die staatliche Schlachthofkontrolle

Der „Mc Donalds“ Schlachthof des Schlachtkonzerns OSI in Tauberbischofsheim wurde 2018 durch SOKO Tierschutz grausamer Tierquälerei überführt und geschlossen. Jetzt werden die Verfahren gegen die Mittäter allesamt vom Amt eingestellt. Die Begründung empört.

In dem Betrieb, der McDonalds, Westfleisch und Tönnies belieferte, wurde z.B eine Kuh über 80 mal, vor allem an After und Kopf mit dem Elektroschocker gequält, auch bei anderen Tieren gab es regelrechte E-Schocker-Orgien durch alkoholisierte Arbeiter. Ein weiteres Tier wurde mit gebrochenen Fuß gewaltsam in den Schlachthof gezwungen und ein Tier erwachte panisch aus der Betäubung und wurde ohne Nachbetäubung weiter verarbeitet. Das alles geschah in Anwesenheit von amtlichen Kontrolleuren, die direkt dabei waren und nicht einschritten. „Diese Kontrolleure des Landratsamts hätten das Leid sofort stoppen müssen, sie blieben aber untätig und den Preis zahlten die Tiere mit Höllenqualen. Darum
haben wir Strafanzeige gestellt.“, so SOKO Tierschutz-Ermittler Mülln.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach hat nun alle drei Verfahren gegen die Tierärzte und amtlichen Kontrolleure eingestellt. Die Begründung schockiert: Man könne die Veterinäre nämlich nicht belangen, weil sie ohnehin nicht in der Lage wären, solches Tierleid im Schlachthof zu stoppen. Ihnen fehle die Möglichkeit der Polizei, direkt einzugreifen.

Diese Auslegung der Möglichkeiten, die im
Rahmen der Garantenstellung von amtlichen Veterinären exakt geregelt ist, schockiert Rechtsexperten.

Denn die staatlichen Überwacher haben ein ganzes Sammelsurium an harten Maßnahmen, um eingreifen zu können.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach macht es sich also einfach, befreit die Behördenvertreter von aller Verantwortung und reagiert sich an den, selber hilflosen, slowakischen Billiglöhnern ab. Das ist eine Schande und eine Bankrotterklärung der amtlichen Überwachung von Schlachthöfen. Momentan sind alleine durch SOKO Tierschutz Recherchen sechs ähnliche Fälle bei Schlachthöfen in strafrechtlicher Aufarbeitung. Wenn das Schule macht, kann man das Wort Tierschutz bei Tierärzten streichen.

SOKO Tierschutz hat Beschwerde gegen die Einstellung eingelegt und kündigt weitere Schritte an. „Wir werden alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, selbst, wenn wir mal wieder gezwungen sind, eine Staatsanwaltschaft wegen Rechtsbeugung anzuzeigen.

Das Justizministerium und die gesamte Regierung in Baden Württemberg sollten sich ernsthaft fragen, ob man es sich nach all den Skandalen in Schlachthöfen leisten kann, dem Staat auch noch die letzte Glaubwürdigkeit im Tier- und Verbraucherschutz in der Fleischbranche zu nehmen“, sagt Mülln.

Für die Kontrolleure, die in Tauberbischofsheim
weggesehen haben, geht der Skandal also bisher gut aus. Einer steht schon wieder an der Schlachtbank bei einem Bioschlachthof in der Region und ein zweiter kontrolliert weiter für das Amt im Landkreis.

Wehrt euch sachlich und ruft die Regierung in Baden-Württemberg zum Eingreifen auf:

poststelle@jum.bwl.de

Corona und die Pelzindustrie

23/05/2020

Von Kinderwürstchen und gequälten Pelztieren.

Ein Kommentar von Friedrich Mülln

Manchmal kommt man sich vor, als hätte man gruselige Hellsicht. Als ich vor einigen Jahren mehrfach undercover chinesische Pelzfarmen besuchte und das Leid in den Käfigbatterien der Pelzindustrie dokumentierte, erzählte man mir etwas, was mich aufhorchenn lies.

Auf die Frage, was mit den Kadavern der Marderhunde gemacht wird, sagte man mir nach einigem Gehadere um die Antwort, sie würden zu „ Kinderwurst“ also Schulnahrung. Nerze und Marderhunde entdeckte ich auch auf Märkten als Fleisch für die armen Leute und es wurde auch gerne mal als Rindfleisch in den Handel gebracht.

Damals dachte ich mir, dass das gefährlich ist. Wäre ja nicht die erste so genannte Zoonose aus den gigantischen Petrischalen der Massentierhaltung, die auf den Menschen überspringt. Und die Dörfer mit hunderten Pelzfarmen unter katastrophalen Bedingungen waren und sind ein perfekter Herd für Viren.

Heute wissen wir, dass wahrscheinlich hunderttausende Pelztiere, speziell Nerze, in den Niederlanden (vermutlich das einzige Land, dass die Tiere untersucht) mit Corona infiziert sind und auch Menschen angesteckt wurden. Man weiß nun eigentlich, dass es Pelztiere sind und nicht Gürteltiere.

Wie realistisch ist die These vom entbehrlichen Wildtiermarkt in Wuhan, mit diesem Wissen? Dem Wissen, dass China DAS Zentrum der Pelzindustrie ist und dass Pelztiere Träger und Überträger der Seuche sind. Ist es nicht angenehm für die chinesischen Behörden und die Pelzindustrie einen schmuddeligen Markt als Sündenbock zu schließen und eine Multi-Milliarden-Industrie zu schützen?

Eigentlich würde man von Politik und Medien erwarten, dass jetzt jeder Stein in der Pelzindustrie umgedreht wird. Was ist mit den knapp 7000 Pelztierfarmen in der EU? Testet jemand Marderhunde und Nerze in Polen oder Finnland? Was ist mit den Fäkalien der Tiere, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden?

Wahrscheinlich wird es so sein, wie bei der Sache mit den Schlachthöfen. Vor zwei Monaten versuchte ich händeringend Medien zu bewegen, über die Seuchengefahr in den Schlachthöfen zu berichten. Damals waren andere Dinge wichtiger. Ich hoffe, dass man bei der Pelz-Connection schneller aufwacht.

Die Pelzindustrie ist eine Gefahr für Tier und Mensch. Sie war Quell diverser Seuchen und ist eine Geisel für die Umwelt.

Wer es nicht mal schafft diesen Molloch zu beenden, der meint es nicht ernst mit dem Schutz von Mensch und Tier.

Pelzindustrie beenden. Für immer.

Todeslabor Nord Update

13/05/2020

Behörden in Schleswig Holstein: mutlos, peinlich und desinteressiert.

Aus einer aktuellen Stellungnahme der Regierung in Schleswig Holstein geht hervor, dass man keinen Handlungsbedarf sieht, da alles beim LPT in Löhndorf in bester Ordnung sei. Die Kontrollen wären alle ohne Beanstandungen verlaufen und man hätte beim LPT ja schließlich einen neuen Verantwortlichen vor Ort. In dem drei Seiten „alles supi beim lpt“ Schreiben, geht die Behörde mit keinem Wort auf das laufende Strafverfahren gegen das LPT und dessen Mitarbeiter wegen Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug und Tierquälerei ein. Eine Zeugin, die seit Monaten versucht einen Vernehmungstermin zu bekommen, war dabei als auch in Löhndorf eine Studie mutmaßlich manipuliert und an die Bedürfnisse des Kunden angepasst wurde. Außerdem erlebte sie, wie Kaninchen auf grausame Art und Weise getötet wurden. Die Tiere hatten einen langen Todeskampf, weil man nicht genug Substanzen für eine regelkonforme Tötung hatte.

Die Tatsache, dass man diese Erkenntnisse einfach unter den Tisch fallen lässt, zeigt die Unfähigkeit und das Desinteresse, der örtlichen Behörden. Auch das sonstige Eigenlob der konsequenten Tierschutzarbeit der Behörde wirkt sonderbar, da sich gerade in Schleswig Holstein Misshandlungen von Kühen und anderen Nutztieren häufen.

Wir werden sehr genau verfolgen, wie diese Sache weiter läuft.

Tierquäler können sich auch in Pandemiezeiten nicht verstecken!

12/05/2020

Ein kleines Update:


Wir sind nicht untätig. Einsätze im Ausland mussten gestrichen werde, man schläft nun in Autos, kocht auf Feldwegen und Social distancing war uns bei dieser Arbeit schon immer ein Anliegen. Es ist momentan alles sehr viel schwieriger, aber wir lassen die Tiere nicht im Stich. Niemals.

#Operation Pfeffer
#Operation RuleNR2
#Operation Mosaik
#Operation Irrlicht

Sechs von Sechshundertmillionen

12/05/2020

Das Leid der Masthühner. Eine Doku von unseren KollegInnen von ARIWA.

Klickt auf das Bild um die Doku anzuschauen. 

Tatort Milchindustrie - das Schicksal der unsichtbaren Kälber.

11/05/2020

Für die Milchindustrie sind Kälber inzwischen nur noch Abfall. Kein Betrieb kann sich jedes Jahr verdoppeln. Die männlichen Kälber der Turborassen sind überflüssig. Die Schlachter wollen die Kälber nicht mehr, die Viehhändler nehmen sie höchstens noch gratis. Wir finden die Kadaver in Straßengräben, auf Misthaufen, skelettiert hinter Höfen oder in Güllegruben.

Denn nur die Milch macht’s.....
Pflanzenmilch macht sowas übrigens nicht!

Wieder verwesende Kälber entdeckt

11/05/2020

14 Kälber ohne Ohrmarken, tote Kälber hinter dem Hof.

SOKO Ermittler stellen Bauern im Landkreis Bad Tölz zur Rede und erstatten Anzeige.
Der Hof in der idyllischen Voralpenlandschaft nahe des Starnberger See, sieht unscheinbar aus. Kommt man dem Betrieb näher, fiel Verwesungsgeruch auf. Versteckt hinter Silageballen und Unrat lagen monatelang zwei tote Kälber ohne Ohrmarken. Zum Teil waren sie schon skelettiert. Wenige Meter weiter reihen sich zahllose so genannte Iglus mit Kälbern aneinander. Mindestens 14 der Tiere hatten ebenfalls keine Ohrmarken, obwohl sie schon deutlich älter sind als sieben Tage, in denen sie noch nicht registriert werden müssen. In den Plastikhütten, den so genannten Iglus ist es eng, die Tiere müssen sich den Platz für ein Tier zu zweit teilen. „Da sie keine Ohrmarken haben, sind sie der Willkür des Bauern ausgeliefert, sie existieren defakto nicht und niemand vermisst sie, wenn sie verschwinden“, so SOKO Ermittler Mülln.

Die Bauern reagierten aggressiv, drohten mit Anzeige. Die Ohrmarken könne man nicht registrieren, da das Internet zu schlecht wäre und die Kälber hätte der Fuchs geholt meinte die Bäuerin. Warum man die Tiere vergammeln und schließlich verschwinden lies, blieb unbeantwortet. Das wahre Schicksal der Tiere wird sich nicht mehr klären lassen. Bei der Kontrolle vor Ort, waren die Kadaver spurlos verschwunden.

Im Stall herrscht das Elend der in Bayern üblichen Anbindehaltung. Die Tiere dürfen sich nicht einmal umdrehen. Der Milch sieht man das Leid und Chaos auf dem Hof nicht an.

Die Behörden reagierten schnell und führten eine zeitnahe Kontrolle durch. Sie haben ein Verfahren gegen den Hof eingeleitet. Es sollen nicht die ersten Verstöße gewesen sein.

Die ganze Reportage bei BILD: https://www.bild.de/wa/ll/bild-de/unangemeldet-42925516.bild.html

Kein Fußbreit für Aggression und Gewalt

04/05/2020

Sturmgewehre zu Megaphonen.

Wir von SOKO Tierschutz wollen klarstellen, dass wir die gewalttätige, aggressive Kommunikation, welche Hass schafft und Angst schürt, strikt ablehnen. Gewalt, Drohungen und martialische, bewaffnete Auftritte führen niemals zu einer Lösung. Attila Hildmann brüstete sich mehrfach seiner Unterstützungen unserer Organisation. Das Team von SOKO Tierschutz möchte klarstellen, dass wir uns von seiner Kommunikation distanzieren und unserem Credo folgen: Wir lassen uns nicht von Geld oder vermeintlichen Promis ködern. Wir stehen für friedfertigen, effektiven und erfolgreichen Kampf für die Tiere. Menschenrechte und Tierrechte sind unteilbar. Wer diesen Weg verlässt, geht alleine.

In eigener Sache: Tierversuche gehören abgeschafft!

27/04/2020

Letzte Woche erschienen mehrere Zeitungsartikel, in denen ein Zitat von Friedrich Mülln falsch wiedergegeben wurde. Die Zeitungen haben das bereits weitgehend korrigiert.

Wir weisen noch mal auf das Selbstverständliche hin:
Wir sind kompromisslos gegen Tierversuche.
Eine schlechte, grausame Methode, bleibt in der Krise eine schlechte grausame Methode.

Darum zeigt es sich jetzt um so schmerzlicher, dass man die Alternativmethoden zu Tierversuchen am ausgestreckten Arm verhungern gelassen hat.

Update Fall Gnarrenburg

25/04/2020

Kuh wurde nach SOKO Anzeige am Donnerstag erlöst.

Die Antworten der Landkreises ( siehe unten) werfen allerdings Fragen auf. So verschweigt dass Amt, dass SOKO Tierschutz die Amtstierärztin bereits mit der illegalen und grausamen Praxis der Hüftklammer und dem Umherschleifen konfrontierte. Man wusste nur nicht, dass es ein Video gibt. Die Dame war aber dermaßen desinteressiert und mit abblocken beschäftigt, dass sie nicht weiter nachfragte.

Diese Aufnahme stammt nach Auskunft eines Anwohners von Montag den 13.04. Die Aufnahmen von Tierschützern von Mittwoch auf Donnerstag. Auf keinem der Fotos und Videos hatte das Tier Zugang zu Wasser oder Futter.
Schon an diesem Tag und in den nächsten Tagen, war der Zustand der Kuh gravierend schlecht. Das passt nicht zu dem Tier im guten Allgemeinzustand bei der Kontrolle des Vetamtes, dass dann dennoch sofort erlöst werden musste.

Fragen und Antworten:

hier nun die Antworten auf Ihre Anfrage.

1. Warum wurde der Zustand des Tieres nicht überwacht?
Das Veterinäramt wurde erst durch die Meldung der Polizei am 16.04.2020 auf den Fall aufmerksam gemacht und hat sofort reagiert. Eine vorherige Überwachung konnte also demzufolge nicht stattfinden.

2. Wie beurteilt das Amt den gewaltsamen Umhang und Transport mittels Trecker und Hüftklammer?

Hier wird auf ein Video Bezug genommen, dass auf der Internetseite und der facebook-Seite der Soko Tierschutz e.V. am Samstag, den 18.04.2020 öffentlich gemacht wurde. Weder ein Link zur entsprechenden Internet- oder facebok-Seite oder das Video selbst wurden von SOKO Tierschutz e.V. an das Veterinäramt übermittelt. Das Veterinäramt wurde durch eine Anfrage einer Bürgerin auf das Video aufmerksam gemacht.
Der Einsatz von mechanischen Vorrichtungen zum Aufheben von festliegenden Kühen kann unter Umständen sinnvoll sein. Hierbei bestehen sehr enge Grenzen zwischen dem Nutzen und dem Schaden (Schmerzen) für das Tier. Deshalb sollte in jedem Fall ein Tierarzt zugegen sein, der über einen Einsatz einer Aufhebevorrichtung entscheidet.
In diesem Fall fügt ein Transport eines festliegenden Tieres mittels derartiger Vorrichtungen dem Tier unnötige Schmerzen zu und ist nicht statthaft.

3. Wie beurteilen sie die fehlende Futter und Wasser Versorgung des Tieres in dem Fall?

Bei der unangekündigten Kontrolle am 16.04.2020 wurde im Bereich der Kuh Futter und ein Tränkebehälter (mit Restwasser) vorgefunden. Das Tier zeigte keine Dehydrierung und war am Wiederkauen, so dass die Aussagen des Tierhalters, er würde das Tier entsprechend versorgen, glaubhaft erscheinen.

4. Was geschah mit der Kuh seit der Meldung des Vorfalls?

Aufgrund der Untersuchung des Tieres und der Dauer des Krankheitsgeschehens bestand eine sehr schlechte Heilungsprognose. Die Kuh wurde deshalb unmittelbar durch den Haustierarzt eingeschläfert.

5. In welchem Zustand war das Tier bei der Auffindung durch die Amtsperson?

Die Kuh war festliegend. Die Überprüfung des Hautturgors der Kuh ergab keine Auffälligkeiten. Es bestanden demnach keine Anzeichen für eine Dehydrierung. Die Kuh war aufmerksam und zeigte Wiederkauen. Zähneknirschen als Anzeichen von Stress oder Schmerzen war nicht wahrnehmbar.

6. Hatte das Tier Zugang zu Wasser oder Futter bei Auffindung?
Unmittelbaren freien Zugang zu Wasser und Futter hatte die Kuh nicht. Futter und Tränkebehälter befanden sich in Nähe zu dem Tier.

7.Hatte das Tier Zeichen von Dehydrierung?
Nein

8. Wurde die Kontrolle des Tieres vom Amt beim Tierhalter bzw. Hof angemeldet?
Nein.

9. Welche Maßnahme wurde gegen den Halter getroffen?
Aufgrund des laufenden Verfahrens können keine Auskünfte über Maßnahmen gegeben werden. Bitte wenden Sie sich dazu an die Staatsanwaltschaft.

10. Ist es korrekt, dass das Veterinäramt schon vor der Meldung durch SOKO Tierschutz e.V. von dem Tier und dessen Zustand wusste bzw. dessen Lagerung in Absprache statt fand?

Nein, die Behauptung ist falsch.

Update Fall Gnarrenburg

20/04/2020

Das Veterinäramt und der Landkreis Rotenburg Wümme haben die Antwort auf alle Fragen von SOKO Tierschutz verweigert. Die Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit teilte mit, sie würde nur Journalisten und nicht Organisationen Auskunft geben.
Wir haben Strafanzeige und Strafantrag gegen die Beteiligten Landwirte und mutmaßlich involvierte Tierärzte gestellt. In Sachen Zustand oder Verbleib des Tieres bleiben wir dran. Die Presse ist jetzt an dem Fall dran und wir werden euch informieren, sobald es etwas Neues gibt.

Fall Gnarrenburg Videobeweis: Brutalität gegen hilflose Downer-Kuh

17/04/2020

Dieses Video zeigt, wie die leidende Kuh, zu schwach um aufzustehen, lebendig mit einer Hüftklammer und Trecker gequält und weggeschleift wird. Dadurch können bei dem Tier schwerste Verletzungen entstehen. Wir fordern, dass solchen Bauern die Tierhaltregenehmigung entzogen wird.

Kühe sind nichts wert, sie haben ihre Kinder verloren, wurden für Milch ausgebeutet, junge Tiere sind krank und verletzt, werden ausgesetzt und wie Abfall entsorgt.

Klickt auf das Bild um das Video anzusehen. 

Erfolg! Tierhalte- und Tierbetreuungsverbot im Fall Demker vor Gericht verteidigt.

17/04/2020

Die Klage des Milchbauern, dessen Rinder misshandelt wurden und in dessen Ställen mehrere Kadaver über Wochen verwesten, wurde vom Verwaltungsgericht Magdeburg abgewiesen. Das Beweismaterial von SOKO Tierschutz wog schwer und engagierte Arbeit des örtlichen, durch den Skandal vom ehemaligen Amtsleiter befreiten Veterinäramtes erbrachte weitere Beweislast und Glaubwürdigkeit in Bezug auf die Zustände auf dem Großbetrieb.
„Das Gericht sah keinen Anlass, die amtstierärztliche Prognose, der Antragsteller werde auch in Zukunft erneut in erheblicher Weise gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen und dadurch den Tieren Leid, Schmerzen und Schaden zufügen, anzuzweifeln.“

Wir bleiben dran.

Warum rettet ihr diese Kuh nicht?

16/04/2020

Wir sind das Körnchen ihr könnt der Sand im Getriebe der Tierquälerei sein. 

Um das Statement von Friedrich Mülln anzuhören, klickt auf das Bild. 

Tatort Gnarrenburg/Niedersachsen

16/04/2020

Eine Kuh brüllt Tag und Nacht um Hilfe.
Mindestens drei Tage und Nächte, Einsamkeit, Leiden, Angst und Durst.

Kein sichtbarer Zugang zu Wasser oder Futter. Kein Schutz vor der prallen Sonne und dem Wetter.

Das Tier kann nicht aufstehen. Es ist erschöpft und leidet. Es wird mittels Trecker wie ein Heuballen herumgeschleppt. Hinter dem Hof versteckt.

Wir erstatteten Anzeige bei der Polizei:

Reaktion: Polizei kennt sich nach eigener Aussage mit Kühen und Tierschutz nicht aus. Man würde keinen Hausfriedensbruch begehen und nach der Kuh sehen. Man fahre da nicht raus. Das Veterinäramt würde das machen.

Heute haben wir beim Veterinäramt Rotenburg Wümme nachgefragt:

Kein Kommentar, Datenschutz, bitte wenden sie sich an die Pressestelle. Die Amtsveterinärin schien desinteressiert.

Unsere Fragen:

Was geschah mit der Kuh?

In welchen Zustand war das Tier bei Auffindung?

Welche Maßnahmen wurden gegen den Halter getroffen?

Wie beurteilt die Behörde, die oben beschriebenen Zustände?

Bisher keine Antwort.

Ihr könnt ja selber mal nachhaken:

Kreishaus Rotenburg (Wümme)
Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Telefon: 04261 983-2357
Telefax: 04261 983-2399
E-Mail: veterinaeramt.row@lk-row.de

Um das mal klar zu stellen. Das ist Tierquälerei, es passiert jeden Tag zig mal in Deutschland. Kühe die nach kurzer Ausbeutung für Milch nicht mehr stehen können. Es folgt die Qual als Downerkuh.

Wir werden auch und besonders gegen untätige Behördenvertreter vorgehen.

Und ihr? Wenn ihr Tierkindermilch trinkt, dann seid auch ihr Schuld. Das ist keine Milch für euch abgestillte Menschen, sondern für Kälber, Kälber die wegen eures Tiermilchkonsums sterben müssen.

Trinkt Milch von Menschen für Menschen. Pflanzenmilch macht’s!

Mal etwas schönes: 4 Monate nach der Hölle des LPT Todeslabor.

12/04/2020

Seht auch mal die guten Dinge, besonders in düsterer Zeit ( noch schlimmer wenn draußen so tolles Wetter ist). Wir haben mit euch schon viel erreicht, tausendfaches Leid verhindert und bewegen jeden Tag zahllose Menschen zu einem Wandel weg vom Leid, hin zu Respekt und Frieden.

Nächster Downer Fall: diesmal in Bayern

09/04/2020

Ablauf: Vetamt natürlich zu. Notdienst Fehlanzeige.
Anruf bei Polizei. Soko: Vetamt zu, haben ein verletztes leidendes Tier gemeldet bekommen. Was nun?
Polizei: Wir schicken eine Streife hin.

So kann es auch gehen.

Bitte schert nicht alle Behörden und besonders nicht die Polizei über einen Kamm.
Der Staat hat die Situation der ausgebeuteten Tiere so geschaffen, dass sie kaum Schutz und Rechte haben. Das heißt nicht, dass da draußen nicht auch viele couragierte BeamtInnen im Einsatz sind.

Ihr fragt oft nach den Folgen von der Qual an den Downern

03/04/2020

Auf die Behörden braucht ihr nicht hoffen.

Ein Jahr nach der Anzeige zahlreicher Milchviehbetriebe arbeiten alle Betriebe schadlos weiter. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht einmal das Videomaterial abschließend gesichtet.
Man benötige Gutachten....

Wenn ein Bauer ein hunderte Kilogramm schweres Rind an einem blutigen, verwundeten Fuß mit einer Eisenkette per Seilwinde in einen Transporter schleift oder ein weiterer ein Hanfseil durch das Auge einer Kuh reißt, dann braucht man kein Gutachten, dann schickt man solche Tierquäler direkt ins Gefängnis.

Wir erwarten uns die Anklage von jedem der 20 Bauern, Transportfahrer und Schlachter.

Gegen das untätige Veterinäramt werden wir weiter vorgehen.

Wir bleiben dran. Und ihr probiert bitte mal Hafermilch :)

Downer Kuh Meldung

02/04/2020

Ihr macht das gut. Wir bekommen jetzt erschreckenderweise jeden Tag Downer Kühe und andere Grausamkeiten aus der Milchindustrie gemeldet. Leider ist es oft zu spät und die Kühe werden von den Bauern oder Viehhändlern weggeschafft, bevor wir das prüfen können. In dem Fall mit dem Tier im Stroh, lag es vorher lange im Matsch und leider seit 14 Tagen. Die Polizei ist jetzt dran. Das andere konnte offensichtlich nicht laufen, sonst hätte man es nicht zum warten dort hin gebracht. Plötzlich war es verschwunden. Der Gabelstapler lässt schlimmstes ahnen.
Deswegen ist es um so wichtiger, dass ihr bei euren Meldungen folgendes beachtet:

1)Bitte macht eine genaue Ortsangabe am besten mit Google Maps Luftbild.

2)Bitte nennt nach Möglichkeit den Namen des Betriebes.

3)Macht von öffentlichen Grund verwertbare Fotos. ( im Zweifel Spiegelreflexkamera, Bridge Kamera, oder z.B. ein Huawai 30 Pro oder ähnliche Modelle mit Super Zoom) nutzen.

Es sind schwierige Zeiten. Wenn ihr schon gutes Material liefert, können wir direkt die Polizei informieren. Aber bitte betretet keinen Hof. Danke.

Aufruf: Meldet uns jeden Fall von Downer-Kühen.

28/03/2020

Downer-Kühe oder so genannte Festlieger sind Milch- oder Fleischkühe, die entweder krank, verletzt oder erschöpft sind. In der Regel ist es eine Kombination aus den Zuständen, die sich ständig verschlimmert.
Diese Tiere können nicht mehr aufstehen und werden dann häufig von den Tierhaltern mit Hilfe von Maschinen und Gewalt immer wieder aufgerichtet. Dabei kommt es zu weiteren Verletzungen. Die Tiere können nicht ausreichend Nahrung aufnehmen oder verhungern regelrecht. Häufig werden die Tiere dann aus dem Stall an versteckte Bereiche des Hofes gebracht und dort sich selbst überlassen oder man wartet auf illegale Tiertransporte, um die Tiere rechtswidrig zu Fleisch zu machen.

Wenn ihr eine solche Kuh fernab der anderen Tiere bei einem Stall liegen seht, könnt ihr helfen das Leid zu beenden.

Schreibt eine Mail mit dem Stichwort: Downer Meldung und folgenden Informationen an info@soko-tierschutz.org

1. Wo liegt das Tier ( Ort, Straße, Koordinaten und genauer Liegepunkt auf Google Maps Bild)
2) Wie heißt der Tierhalter
3) Wie ist der Zustand des Tiere (bitte nicht das Grundstück betreten)
4) Foto des Tieres und Hofes von öffentlichem Grund aus
5) Wann wurde das Tier gesichtet und sind die Behörden informiert?

Helft uns dieses Leid zu beenden!

Update Downer-Kuh-Fall

28/03/2020

Wie der Landkreis mitteilt, war die Kuh hochschwanger und war nicht in der Lage aufzustehen oder sich nennenswert zu bewegen. Das Tier wurde im Rahmen der Kontrolle auf Weisung der Behörde erlöst. Der Landkreis spricht von „keinem Tierschutzfall“ und „keinem groben Fehlverhalten des Tierhalters“. Das Amt ging nicht auf die Frage von SOKO Tierschutz ein, wie das Tier dort hingebracht wurde. Die Pressemitteilung spricht davon, dass organische Ursachen nicht feststellbar waren. Eine Obduktion, um die SOKO Tierschutz erbeten, hatte fand nicht statt. So bleibt im Dunkeln, warum sich das Tier in dem schlechten Zustand befunden hat.

Folgende Fragen beantwortete der Landkreis nicht:

6) Wurden Bußgelder oder Zwangsgelder verhängt?

7) War der Betrieb bereits bekannt und hatte eine Vorgeschichte in Sachen Tierschutz und/oder Hygiene-Problematik?

8 ) Wie oft wurde der Betrieb in Vergangenheit kontrolliert?

9) Wurde der Rest des Stalles untersucht?

Es wurde also ein schwaches Tier mit einer gefährlichen, schwierigen Geburt alleine gelassen, Tag und Nacht. Was wurde vorher für die Mutter und ihr ungeborenes Kind getan? Warum hat dieser Stall nicht mal ein geschütztes Geburtsareal für solche Fälle? Die Verletzung, die man selbst auf den Distanz-Bildern sieht, wurde nicht einmal erwähnt und die Ausbeutung für Milch geht wieder zur Tagesordnung über.

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