Für die Rechte der Tiere.

Farce im Bundesrat

28/10/2020

Hamburgs großmundig angekündigte Bundesratsinitiative ist gescheitert bevor sie überhaupt zu einer Abstimmung kam. Hamburg zog sie nach Ignoranz und Planlosigkeit zurück.

So geht das nicht mit Politik für die Opfer der Tierversuche.

Oder war es vielleicht so geplant?

Foto: Soko Tierschutz/Cruelty Free International

7x9=fix und fertig aber sehr zufrieden.

19/10/2020

So, sieben Tage Dauerdreharbeiten beendet.

Die permanente Interview Situation von 9.00 bis durchschnittlich 18.00 jeden Tag schlauchte total und ging manchmal ziemlich an die Grenzen. Auch weil sich Orte des Grauens, Glücks und Schicksals abwechselten. Dafür bekommt ihr in den Dokus eine großartige Reise durch die Geschichte von SOKO Tierschutz.

Dauert leider noch etwas. Ach und das Buch dazu kommt dann auch:)

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Was sind Ausstaller Trupps?

17/10/2020

Sie fahren nachts durch Deutschland, gerne in Kleinbussen. Sie fahren zu Hühnermastanlagen. Ihr Ziel: So schnell wie möglich so viele Tiere wie möglich in Kisten packen. Den Stall leeren, ausstallen wie man im Branchensprech sagt. Die ausgerenkten Beine, die gebrochenen Flügel, die gerissenen Sehnen sind dann Statistik eines Systems, dass ohne Gewalt nicht existieren kann, dass auf Rücksichtlosigkeit und Lebensverachtung basiert.

Dieses System gehört beendet. Zum Glück gibt es da noch andere Menschen, die nachts unterwegs sind und die Wahrheit zeigen.

Der arme Bauer...vergesst die Schweine, schnell! Die Märchenstunde der Frau H

18/10/2020

"Schweine seien keine Maschinen" beginnt einer der Artikel, die in der Lokalpresse so gerne geschrieben werden, nach dem einer aus ihrer Mitte als Tierquäler enttarnt wurde. Da hat sie Recht, denn kein Bauer, würde seine Maschinen so schlecht behandeln, zerstören und vergammeln lassen.

Was als Nächstes kommt, ist etwas Besonderes, was man sonst von anderen Straftaten nicht kennt. Denn wo sind die Artikel: "Der Fahrraddieb meldet sich zu Wort", "Der handgreifliche Ehemann erklärt sich" und "Der Brandstifter lädt zum Besuch mit seinem Hund und erzählt warum das Feuerchen gar nicht so schlimm war"? So etwas gibt es nur bei Tierquälern, denn nur dort wird so etwas akzeptiert und benötigt, um die Wogen schnell wieder zu glätten, damit das ermordete Tier wieder schmeckt.

Es geht weiter damit, dass man unseren letzten Post in ein schräges Licht rückt. Wir hatten darauf hingewiesen, dass die Aussage der Behörde von der schnellst möglichen Räumung des Stalles nicht dazu passt, dass dort jetzt wohl noch Monate lang Tiere sein werden.

Die Bäuerin redet dann von natürlichen Kreisläufen. Und erwähnt dabei nicht, dass die Tiere dazu in, eigentlich seit einem Jahrzehnt illegal, Käfige gesperrt werden müssen und dort auch mal in ihrer eigen Gülle liegen. Zwang statt Freiheit und Selbstbestimmung.

Als nächstes versucht man das Massaker im Stall mit der Neugier der Tiere zu erklären. Sie knabberten halt gerne und schließlich sei man ja auch schon mal angeknabbert worden und „Außerdem juckt es Schweine immer an den Ohren. Sie lassen sich deshalb anknabbern von ihren Artgenossen.“

Aha, die blutigen Ohren sind also nur eine Hilfeleistung, wenn es juckt. Und ist ja praktisch, denn abgebissene Ohren jucken nicht. Spätestens hier würde man erwarten, dass ein Journalist mal einhakt und fragt: Ist das ein Scherz oder haben sie jegliche Empathie verloren?

Ganz nebenbei erwähnt man, dass der Stall um 150% überbelegt war. Dass das eine schwere Straftat ist, erklärt man nicht. Hätte man die Tiere nicht besser halten können und leer stehende Stallflächen nutzen können?

Stattdessen kommt mal wieder Corona zum Einsatz. Denn Corona ist der neue Hund, der die Hausaufgaben gefressen hat. Keiner fragt, wie lange es die Probleme schon gab. Keiner fragt, wie das Veterinäramt so lange nichts bemerken konnte und natürlich will auch keiner wissen, wie es dazu kam, dass der Landwirt nur Minuten nach unserer Anzeige gewarnt wurde.

Stattdessen spielt man Opfer und versucht, Andere zu Tätern zu machen, droht mit rechtlichen Schritten, spricht vom armen Landwirt, der in seinem privaten Umfeld gefilmt wurde. Dass es das private Umfeld der Schweine war, die der gefilmte Bauer, der ja sonst keine Kamera scheute, an einem Bein durch den Stall schleifte, schlug oder warf, erwähnt man nicht.

Stattdessen drückt man auf die Tränendrüse, spricht vom eigenen Leid, zeigt sich enttäuscht über das Schwächeln der bewährten Netzwerke, zeigt Showbilder von Schweinen im Stroh und spricht von den Rindern, bei denen ja auch alles in Ordnung wäre. Die Ketten, die diese armen Tiere zu einem Leben in Bewegungslosigkeit verdammen, erwähnt man nicht.

So geht Täter Opfer Umkehr.

Im dem Stall werden also mindestens bis März 2021 Tiere gehalten. Bald werden wohl Videokameras das Gebäude abschirmen. Ein Tierhaltungsverbot für den Mann kann übrigens leicht umgangen werden, indem die Ehefrau übernimmt. Eine bewährte Strategie. Angesichts ihrer Ansichten macht uns das Angst.

Schließung des Horrorstalls nur ein Bluff?

15/10/2020

Anwohner informierten uns, dass in dem Stall des umtriebigen Bauernlobbyisten H. aus Flözlingen immer noch zahlreiche Tiere gehalten werden. Angeblich wären die Sauen nicht transportfähig.

Das klingt für uns nach einer faulen Ausrede und es ist erbärmlich diese Tiere, die der Halter in Käfigen ins Güllewasser zwang und ihren Verletzungen überließ, diesem Typen auch nur eine Stunde weiter auszuliefern.

Der Hintergedanke könnte der Folgende sein: die zu Gebärmaschinen degradierten Sauen sind sein Kapital. Wenn er die behalten darf, geht das Leid nahtlos weiter und es wird endgültig klar welches falsche Spiel die Behörden angeführt von Hobby Tiertöter (Jäger) Hauk spielen.

Vorschlag: Der Tierquäler finanziert das Leben in Glück und Freiheit seiner Opfer auf Lebenszeit.

.... ein Schweinezuchtbetrieb, der schon vor Monaten angezeigt wurde, bei dem nichts passiert ist.

13/10/2020

Ein Schlachthof, dessen Mängel jahrelang bekannt waren und der zuletzt vom Landwirtschaftsminister persönlich geschont wurde.

Ein Schlachtbetrieb, bei dem die Veterinäre einfach nur zuschauen, wie den Tieren rohe Gewalt angetan wird,

Und: Ein Minister Hauk, der sich hier in keinerlei Verantwortung sieht.

Eigentlich ist er damit von der Tradtition gar nicht weit entfernt. Tierschutz – das war politisch schon immer völlig egal. Und gerade im Landwirtschaftsministerium bemüht man sich traditionsgemäß, es Tierausbeutern leichter zu machen und Tierschutz systematisch zu ignorieren und zu verhindern.

Der eigentliche Skandal: man hat sich so sehr daran gewöhnt, dass die Interessen von Tieren mit Füßen getreten werden, dass Hauk sogar das Gedankenkunststück schafft, sich selbst in diesen Verstrickungen nicht verantwortlich zu fühlen.

Landwirtschaftsministerien und ihre dazugehörigen Minister*innen setzen sich konsequent seit jeher GEGEN Tiere ein. Sie verhindern kleinste Zugeständnisse im Tierschutz, drücken ewige Verlängerungsfristen durch und spielen der Tierausbeutungsindustrie in die Hände.

Diese Menschen handeln im Auftrag der Tierausbeutung und den Job machen sie gut.

Hauks Trotz-Reaktion bei Sonderagrarausschuss

12/10/2020

Altbekanntes Spiel: Der Überbringer der schlechten Botschaft wird erschlagen. Hauk übernimmt keinerlei Verantwortung für sein Versagen und sucht die Schuld bei den Aufdeckern. Wir erwarten von diesem Minister nichts in Sachen Tierschutz. Die grün-schwarze Regierung versagt hier auf ganzer Linie.

SOKO Tierschutz hat vor den Veröffentlichungen stets Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Im Fall Rottweil wurde Monate vorher bereits Alarm geschlagen. Drei Wochen vor der Report Mainz Sendung erneut. Ebenso wie in Gärtringen waren Missstände den Behörden lange bekannt. Hauks Kommunikation ist billigste Politik-PR-Show.

Erster Bad Iburg Prozess -Fazit

11/10/2020

Die kriminelle Vereinigung und der Profit mit kranken Rindern.

Das erste Urteil vor Gericht: 5.000 Euro für Höllenqualen von mehreren Kühen.

Schleifen und Quälen in den Anhänger, stundenlange Fahrt unter Schmerzen. Elektroschocks, Schläge, qualvoll mit der Seilwinde in den Tod geschleift.

Dass der Fahrer der Viehtransport-Firma aus Jüterbog im Auftrag gehandelt hat, ist klar. Er hätte aber Widerstand leisten müssen. Dass er nun vorbestraft ist, ist ein richtiges Zeichen. Die Strafe aber deutlich zu niedrig. Was muss man eigentlich machen, um in Deutschland für Tierquälerei das Strafmaß im Gesetz auszuschöpfen?

Entscheidend für das Ende dieser grausamen Tiertransporte, wie sie bis heute zu anderen, skrupellosen Landschlachtereien stattfinden, ist aber, ob sein Chef, der den Auftrag gab, sich auch vor Gericht verantworten muss und eine weit härtere Strafe erhält.

Wenn nicht, dann sind die 5.000 Euro von Bad Iburg ein schlechter Witz und noch so markige Worte des Richters ändern nichts daran, dass die Viehhändler mit ihren Millionenumsätzen auf Kosten von zahllosen Tieren über solche Strafen lachen. Links auf edm Bild gehts zum

Artikel der Neue Osnabrücker Zeitung.

Heute vor einem Jahr

11/10/2020

Das Todeslabor kann sich nicht mehr verstecken!

Der Tag, an dem die Geheimhaltung brach, kein Natodraht mehr abschirmen konnte und der kurze, aber heftige Kampf für die Freiheit der Opfer begann. Die größten Tierschutz Demonstrationen der deutschen Geschichte und mutige Bürger*Innen, die Tag und Nacht Wache hielten, halfen 176 Hunde, 49 Katzen und über 1.000 Ratten und Mäuse zu befreien. Die Affen konnten wir leider nicht retten. Das Todeslabor in Mienenbüttel wurde für immer geschlossen. Das LPT ist bis heute schwer angeschlagen. Das Echo des 12.10.2019 wird nie verklingen und hat Menschen überall auf der Welt Mut gemacht.

Wir können und wir werden die Tierversuchsindustrie besiegen.

Report Mainz Beitrag zum nachschauen

06/10/2020

Klickt auf das Bild um den Report Mainz Beitrag nachzuschauen:

Warum Veterinärämter Tiere nicht besser schützen

Fall Tauberbischofsheim: Wir kämpfen weiter.

06/10/2020

Strafanzeige gegen Staatsanwaltschaft.

Die Sta. Mosbach stellte unsere Strafanzeige gegen die drei amtlichen Tierärzte ein. Die absurde Begründung: Staatliches Personal könne sich in Schlachthöfen ohnehin kaum durchsetzen und Schlachthöfe würden sich nicht an Regeln halten.

Gegen diese Bankrotterklärung des Staates im Schlachthof gehen wir jetzt vor.

Es kann nicht sein, dass die staatlichen Garanten für Tierschutz im Schlachthof davon kommen, wenn sie tatenlos zusehen, wie Tiere brutal mit Elektroschocks gequält werden oder aus der Betäubung erwachen und unter Höllenqualen sterben.

SOKO bleibt dran!

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel...

Der Albtraumstall des Bauernboss

05/10/2020

In dem Schweinezuchtstall des Bauern-Obmanns von Rottweil und Ortsvorstehers von Flözlingen herrschen grauenhafte Zustände: Hunderte, verletzte Tiere, viele mit schwersten Verstümmlungen, sowie zahllose, kranke Tiere - ausdrücklich nicht isoliert.

Schwache Tiere werden von ihren gestressten Artgenossen bei lebendigem Leib aufgefressen, Kadaver zerfetzt und im Stall stapeln sich die toten Körper der Schweine. Im Bereich der Zuchtsauen lagen Tiere eingezwängt in engen Kastenständen in einer wässrigen Brühe aus Fäkalien.

Im Stall befanden sich sterbende und stark abgemagerte Tiere, wie zum Beispiel Ferkel oder eine von Wunden übersäte Zuchtsau, und schwerstverletzte Jungschweine. Der Landwirt misshandelt auf versteckten Kameraaufnahmen Schweine. Er trägt sie an einem Fuß umher, schlägt sie und wirft die Tiere. Der Stall ist verdreckt, voller Fliegen und Kot.

Klickt auf das Bild, um das Video dazu anzusehen. 

Seht selber!

05/10/2020

Mal wieder soll niemand was bemerkt haben.

Klöckner, Hauk und eine ganze Reihe Spitzenpolitiker posierten mit dem Bauernchef von Rottweil. Die verstümmelten Schweine gingen an Mastanlagen in der Region, wurden von Schlachtern in der Region getötet, die Berge von Kadavern von der Tierkörperverwertung aus der Region abgeholt und Tierärzte, Kontrolleure aller Art kannten den Stall.

Zwei Anzeigen beim Veterinäramt wurden ignoriert. Das Vet. Amt war überrascht.

So läuft es.

Ihr könnt das ändern!

Klickt auf das Bild, um mehr Material einzusehen.. 

Eilmeldung: Horror-Schweinezuchtanlage wird geschlossen!

05/10/2020

Tierhalter darf keine Schweine mehr halten.

Das Strafverfahren läuft.

Wir fragen uns: Warum darf jemand, der Schweine misshandelt und quält weiterhin Verantwortung für Rinder haben?

Warum müssen arme gequälte Tiere jetzt in einem anderen Betrieb leiden?

Die Entwicklung ist gut. Aber wir lassen uns nicht beschwichtigen. Denn der Fisch stinkt vom Kopfe.

Tierschutz-Skandal in badischem Lobbyistenstall

05/10/2020

Erschütternde Zustände und Gewalt gegen Schweine -

Hauk, Klöckner und Co. posierten mit dem Tierquäler

In dem Schweinezuchtstall des Bauern-Obmanns von Rottweil und Ortsvorstehers von Flözlingen herrschen grauenhafte Zustände: Hunderte, verletzte Tiere, viele mit schwersten Verstümmlungen, sowie zahllose, kranke Tiere - ausdrücklich nicht isoliert.

Schwache Tiere werden von ihren gestressten Artgenossen bei lebendigem Leib aufgefressen, Kadaver zerfetzt und im Stall stapeln sich die toten Körper der Schweine. Im Bereich der Zuchtsauen lagen Tiere eingezwängt in engen Kastenständen in einer wässrigen Brühe aus Fäkalien.

Im Stall befanden sich sterbende und stark abgemagerte Tiere, wie zum Beispiel Ferkel oder eine von Wunden übersäte Zuchtsau, und schwerstverletzte Jungschweine. Der Landwirt misshandelt auf versteckten Kameraaufnahmen Schweine. Er trägt sie an einem Fuß umher, schlägt sie und wirft die Tiere. Der Stall ist verdreckt, voller Fliegen und Kot.

Der Bauernlobbyist zeigt sich gerne mit Politprominenzen wie Landwirtschaftsminister Hauk, Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, Ex-Landwirtschaftsminister Schmidt, Volker Kauder und auch grünen Politikern. Er wirbt für das Projekt des Landes Baden-Württemberg „Natürlich von daheim“ und stellt sich mit Aussagen wie, man dürfe nicht hinter jedem Landwirt ein Ungeheuer vermuten, als Vorbild hin. Sein Betrieb gilt als Musterbetrieb und wurde für gläserne Produktion ausgezeichnet. „Die Realität der Aufnahmen aus dem Juli und September 2020 ist ungeheuerlich und nur mit dem Fall Merklingen 2016 in Baden-Württemberg vergleichbar. So viele Verletzte und Tote belegen einen Stall außer jeder Kontrolle“ so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Die Zustände sind den Behörden nicht unbekannt. Schon Anfang Juli wurde der Betrieb angezeigt. Dem Zeugen wurde signalisiert, dass ein Vorgehen gegen den mächtigen Bauern problematisch wäre. Ähnliche Erfahrungen machte SOKO Tierschutz. Die Organisation zeigte den Stall am 18.08.2020 an, ohne sich direkt zu erkennen zu geben. Der Bauer wurde bereits wenige Minuten nach dem Anruf gewarnt und das Leid ging weiter.

Erst nachdem SOKO Tierschutz das ARD-TV-Magazin Report Mainz informierte, reagierten die Behörden und schlossen den Betrieb im Rahmen einer Polizeiaktion am letzten Freitag. „Dass man sich bei den Behörden wundert, dass die Zustände erst jetzt aufgefallen sind, ist scheinheilig. Der Betrieb bekam regelmäßig Besuch von verschiedensten Kontrolleuren und auch der zuständige Tierarzt wusste z.B. schon vor Jahren von den massiven Kannibalismusproblemen im Stall.

Hier zeigt sich nach dem Fall des Schlachthofs Gärtringen schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen, dass in Baden-Württemberg ein extremer Filz aus Spitzenpolitik, Massentierhaltern und Schlachtern massive Tierquäler geschehen lassen und bewusst vertuschen. Bauern werden von Behörden gewarnt, Rechtsbrüche ignoriert und jahrelang nicht geahndet. Das ist unfassbar und bedeutet nicht nur schreckliches Leid für die Tiere, sondern auch Gefahren für Mensch und Umwelt“ so SOKO Tierschutz Sprecher Mülln.

SOKO Tierschutz hat Strafanzeige gegen den Landwirt wegen Tierquälerei gestellt und behält sich rechtliche Schritte gegen das Veterinäramt vor. Das Bildmaterial liegt der Staatsanwaltschaft bereits vor.

Bildmaterial steht kostenlos zur Verfügung.

Die Hölle von Bad Iburg kommt endlich vor Gericht

03/10/2020

In Bad Iburg deckte SOKO auf, dass hunderte, schwer kranke, sterbende und verletzte Tiere illegal in den Tod geschleift wurden.

Es gibt über 100 Beschuldigte, darunter Bauern, Viehhändler, Tiertransportfahrer und Schlachter. Jetzt kommen die ersten zwei vor Gericht. Am 12. Oktober 2020 geht die Verhandlung am Amtsgericht in Bad Iburg los.

Bisher waren die Strafen gegen zwei weitere Fahrer viel zu milde. Läppische 2.000 Euro mussten für Höllenqualen ohnehin leidender Milchkühe gezahlt werden. Soviel musste in Bayern schon ein Schlachter zahlen, weil er den Schwanz einer Kuh schmerzhaft verdrehte!

Wir hoffen, dass das Amtsgericht Bad Iburg diese Chance für eine richtige Entscheidung nutzt.

Gehen Sie nicht zurück zu Ihrem Tiertransporter, sondern direkt ins Gefängnis und setzen Sie mindestens zwei Jahre aus.

Landwirtschaftsminister Hauk muss vor dem Parlament in Baden-Württemberg Rede und Antwort stehen

03/10/2020

Tiere wurden unbetäubt geschlachtet, Minister verhinderte Eingreifen von Vet Amt, Skandal weitet sich aus.

13. Oktober 2020 - Minister Hauk muss sich öffentlich erklären.

Landwirtschaftsminister Hauk muss vor dem Parlament in Baden-Württemberg Rede und Antwort stehen. Nach unserer Strafanzeige wegen Verdacht auf Anstiftung zur Beihilfe von Tierquälerei durch Unterlassen gegen Minister Hauk wird es spannend. Die billige Corona Ausrede wird nicht lange halten und wir werden vor Ort an das Versagen und den Filz im Landwirtschaftsministerium erinnern.

Baden Württemberg, ein Land der Überraschungen

30/09/2020

2018 Prozess gegen die Affenquäler am Max Planck Institut Tübingen wird überraschend wenige Tage vor der Verhandlung abgesagt. Verfahren eingestellt.

2019 Rinder stehen in Ludwigsburg tief in der Gülle. Der Landwirt darf trotz Vorgeschichte weiter machen.

2020 Alle Verfahren gegen eindeutig überführten Amtstierärzte im Fall um die Tierquälerei im Schlachthof Tauberbischofsheim werden unter fragwürdiger Begründung überraschend eingestellt.

2020 Überraschende Wende in den Prozess gegen den Schweinequäler von Merklingen. Gerechtes Urteil zu 3 Jahren Haft wird eingestampft und der Schweinequäler der mindestens 1600 Tiere grausam sterben lies, kommt frei.
Die Staatsanwaltschaft hatte Berufung eingelegt und überraschend die Rolle der Verteidigung übernommen.

2020 Im Fall Gärtringen bremst Minister Hauk die Maßnahmen gegen eine nicht funktionierende Schweine Betäubungsanlage aus.

Überrascht uns das noch?

Wir sind gespannt, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart reagieren wird

29/09/2020

Das Gesetz gilt auch für Minister, das Tierschutzgesetz ist keine Verhandlungsmasse und Vetternwirtschaft zerstört die Demokratie.
Merklingen, Tauberbischofsheim, Gärtringen,...
Wir fürchten, dass die Liste der Tierschutzskandale in Baden Württemberg noch nicht beendet ist.

Schlachthof-Skandal wird zum Politkrimi

28/09/2020

SOKO Tierschutz zeigt Landwirtschaftsminister Hauk an. / Tatvorwurf: Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei

Die Szenen von Schweinen, die aus der Betäubung erwachen und im Schlachthof Gärtringen grausam misshandelt wurden, waren kaum zu ertragen und führten Anfang September zur Schließung des Schlachthofes und massiver Kritik am Landkreis Böblingen.

Jetzt zeigt sich: Das Leid wäre zu verhindern gewesen, aber der Landkreis Böblingen wurde von höchster Stelle ausgebremst. So wurden amtliche Strafmaßnahmen von Hauk persönlich gestoppt, die erlassen wurden um das Leiden bei den Schweinebetäubungen zu beenden.

"SOKO Tierschutz sieht in der Einmischung und Blockade wichtiger Tierschutzmaßnahmen im Schlachthof Gärtringen durch das Landwirtschaftsministerium von Herrn Hauk einen offensichtlichen Fall von CDU-Vetternwirtschaft und den Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei", sagt SOKO Sprecher Friedrich Mülln.

Das Eingreifen des Ministeriums zu Gunsten des Schlachthofes mit seiner miesen Betäubungsanlage hatte nichts mit Corona zu tun, diese Ausflucht wurde damals beim Eingreifen nicht mit einem Wort erwähnt und das Virus muss jetzt nur als billige Ausrede herhalten. Die Hauk Aktion verursachte im Zeitraum zwischen April und August zahllose Fehlbetäubungen und damit Höllenqualen der Schweine. Das Leid wäre zweifellos weiter gegangen, wenn SOKO Tierschutz nicht eingegriffen hätte. "Es gibt nichts Schlimmeres, als während des Schlachtvorgangs zu erwachen und damit haben das Ministerium und der Minister Hauk billigend Tierquälerei in Kauf genommen, um Schlachthof-Chef und CDU-Mitglied Dengler zu schützen", so Mülln.

SOKO Tierschutz sieht in dem Fall ein besorgniserregendes Muster, denn auch in den Aufdeckungen um gequälte Schweine in Merklingen und untätige Amtstierärzte im Schlachthof Tauberbischofsheim hatte es politischen Druck aus dem Baden-Württembergischen Ministerium gegeben und zwar nicht im Sinne der Tiere. SOKO Tierschutz leitet nun im Fall Gärtringen rechtliche Schritte gegen Minister Hauk ein. Hier kommen der Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei durch den Schlachthof Gärtringen und Anstiftung zum strafbaren Verhalten des Landrats von Böblingen in Frage. "Wer Tierqual fördert, durch Unterlassen in Kauf nimmt oder Recht beugt, wird angezeigt - Das gilt auch für Minister", bekräftigt der SOKO-Ermittler.

SOKO Tierschutz e.V.
Bodenehr Str 20 81373 München
presse@soko-tierschutz.org
Foto und Videomaterial kostenlos auf Anfrage erhältlich.

Kopie von -Schlachthof-Skandal wird zum Politkrimi

28/09/2020

SOKO Tierschutz zeigt Landwirtschaftsminister Hauk an. / Tatvorwurf: Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei

Die Szenen von Schweinen, die aus der Betäubung erwachen und im Schlachthof Gärtringen grausam misshandelt wurden, waren kaum zu ertragen und führten Anfang September zur Schließung des Schlachthofes und massiver Kritik am Landkreis Böblingen.

Jetzt zeigt sich: Das Leid wäre zu verhindern gewesen, aber der Landkreis Böblingen wurde von höchster Stelle ausgebremst. So wurden amtliche Strafmaßnahmen von Hauk persönlich gestoppt, die erlassen wurden um das Leiden bei den Schweinebetäubungen zu beenden.

"SOKO Tierschutz sieht in der Einmischung und Blockade wichtiger Tierschutzmaßnahmen im Schlachthof Gärtringen durch das Landwirtschaftsministerium von Herrn Hauk einen offensichtlichen Fall von CDU-Vetternwirtschaft und den Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei", sagt SOKO Sprecher Friedrich Mülln.

Das Eingreifen des Ministeriums zu Gunsten des Schlachthofes mit seiner miesen Betäubungsanlage hatte nichts mit Corona zu tun, diese Ausflucht wurde damals beim Eingreifen nicht mit einem Wort erwähnt und das Virus muss jetzt nur als billige Ausrede herhalten. Die Hauk Aktion verursachte im Zeitraum zwischen April und August zahllose Fehlbetäubungen und damit Höllenqualen der Schweine. Das Leid wäre zweifellos weiter gegangen, wenn SOKO Tierschutz nicht eingegriffen hätte. "Es gibt nichts Schlimmeres, als während des Schlachtvorgangs zu erwachen und damit haben das Ministerium und der Minister Hauk billigend Tierquälerei in Kauf genommen, um Schlachthof-Chef und CDU-Mitglied Dengler zu schützen", so Mülln.

SOKO Tierschutz sieht in dem Fall ein besorgniserregendes Muster, denn auch in den Aufdeckungen um gequälte Schweine in Merklingen und untätige Amtstierärzte im Schlachthof Tauberbischofsheim hatte es politischen Druck aus dem Baden-Württembergischen Ministerium gegeben und zwar nicht im Sinne der Tiere. SOKO Tierschutz leitet nun im Fall Gärtringen rechtliche Schritte gegen Minister Hauk ein. Hier kommen der Verdacht auf Beihilfe zur Tierquälerei durch den Schlachthof Gärtringen und Anstiftung zum strafbaren Verhalten des Landrats von Böblingen in Frage. "Wer Tierqual fördert, durch Unterlassen in Kauf nimmt oder Recht beugt, wird angezeigt - Das gilt auch für Minister", bekräftigt der SOKO-Ermittler.

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Presse zum Politskandal in BaWü

28/09/2020

https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/zwangsgeld-schlachthof-101.html

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