SOKO ADVENTSKALENDER Türchen Nr.19


»Universität Leiden« Eine Forschungsgruppe der Humangenetik an der Universität Leiden in den Niederlanden testete zusammen mit dem Biotechnologieunternehmen Prosensa, ob ein Medikament die Wirkung eines neuen Behandlungskonzeptes beeinflusst: Zum Zeitpunkt der Studie wurde ein von Mitgliedern der Gruppe entwickeltes Konzept eines DNA-Moleküls zur Behandlung von Duchenne Muskeldystrophie bereits in klinischen Studien getestet. Patienten mit dieser Muskeldystrophie erhielten meist aber auch ein Medikament zur Linderung der Symptome, und deshalb wurde die Wirkung dieses Medikamentes auf das DNA-Molekül-Konzept getestet. Im LPT wurden 32-40 Mäuse gehalten, die auf Grund einer Mutation an Muskeldystrophie leiden (mdx mouse). Den Mäusen im Alter von fünf Wochen wurde operativ ein Medikamentenpellet eingesetzt. Anschließend wurde ihnen 8 Wochen lang das DNA-Molekül zwei Mal die Woche bis täglich gespritzt. Ihnen wurde wöchentlich Blut abgenommen, und am Ende der Studie wurden sie getötet und untersucht. Das Ergebnis der Studie war, dass das Medikament, welches Symptome lindert, die Funktionsweise des DNA-Medikamentes nicht beeinflusst. Im Gegensatz zu Menschen verloren die Mäuse jedoch durch das Medikament Gewicht. Fragt doch mal ganz sachlich, aber nachdrücklich, wie sie jetzt und zukünftig zum LPT stehen und wie sie die Glaubwürdigkeit der Studienergebnisse einstufen, nachdem schon der fünfte Ex-Mitarbeiter über mutmaßliche Manipulationen berichtet hat! Wie sicher sind die Ergebnisse wirklich? Welche Verantwortung trägt die Universität Leiden? Wie konnten sie die Zustände am LPT tolerieren? Kontakte: Leitautorin: Annemieke Aartsma-Rus: a.m.aartsma-rus@lumc.nl Kontakt zum Leiden University Medical Centre: https://forms.lumc.nl/lumc2/contact_eng


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