Die PR Strategie der Schlachthof Gärtringen Fans.


Es sind jetzt einige Tage vergangen um den Schock über die katastrophalen Zustände in Gärtringen etwas sacken zu lassen und schon wird die Gegenoffensive gestartet. Es geht schliesslich um die Wurst und viel Geld! Schritt 1: Täter machen sich zu Opfern. Die Landwirte jammern, dass sie jetzt so früh aufstehen müssen um die Tiere z.B 60 km nach Balingen zu fahren. Zudem gibt man ohne Belege an die Presse, Bauern wären beleidigt, bedroht oder gar von einer vom Bauernverband verbreiteten Spukattacke betroffen gewesen. Das erinnert an die Tübingen MPI Taktik und andere Fälle. Erstens wo sind die Beweise? Zweitens ändert das unsachliche und dumme Verhalten weniger etwas an der Gewalt gegen die Tiere? Immerhin waren die Tierhalter tief involviert und stachen selber mit den Stangen in die After der Rinder. Jetzt nutzen sie den durch ihre eigenen Taten entfesselten Volkszorn um sich als arme Opfer zu positionieren. So reden alle plötzlich über arme Bauern die unausgeschlafen sind und etwas Spucke, aber nicht mehr über Tierqual. Die Taktik: Täter Opfer Umkehr. Schritt 2) Der Neustart Plan. Das ging fix. Das neue Konzept liegt schon vor. Dann kann es ja losgehen und schon wird spekuliert, wann wieder gemordet werden kann. Aber moment mal? Warum ist das alles geheim, warum wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen? Was steht da drin, welches Personal, welcher Zeitplan? Alles geheim. Weil es die Menschen sonst nicht akzeptieren würde. 3) Die Opfer instrumentalisieren Man versucht die Tötungsfabrik von Gärtringen schnell wieder zu starten, indem man deren Opfer einspannt. Viele sprechen jetzt plötzlich von den qualvoll langen Tiertransporten. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass der Stressfaktor bei den sehr kurzen Transporten mit am höchsten ist. Bei den etwas längeren Transporten kommen die Tiere, einen vernünftigen Fahrstil und ein gutes Fahrzeug vorausgesetzt etwas zur Ruhe, bei den viel gerühmten Kurzstrecken Transporten, eint sich der Stress des brutalen Auflandens, mit dem holprigen Anhänger und dem gewaltsamen Stress beim Abladen. Diese Transporte sind also vor allem für einen praktisch. Für den Bauern, der dann nicht früh morgens so „leiden“ muss. 4) Das Jammern der Metzger: Die Wurst darf nicht sterben, schrieb eine Zeitung. Während die Metzger die in Gärtringen Ein und Durchblick hatten dazu schweigen, wie es zu dem Leid kommen konnte und angeblich von nichts etwas mit bekommen haben wollen, läuft die Taktik der armen Metzger auf Hochtouren. Man sei in der Existenz gefährdet, das ermordete Tier würde teurer werden, die Tradition wäre in Gefahr. Alle drei Punkte lassen sich leicht übersetzten: Man hat Angst um den eigenen Profit und Pfründe weil man immer weggesehen hat. Denn sprechen wir mal Klartext: Entweder sie haben bei den Quälereien mitgemacht, davon gewusst und belügen jetzt schamlos die Menschen oder sie wussten von nichts, weil sie feige die Augen verschlossen haben oder schlicht und einfach ihren Job verfehlt haben. So läuft die Maschinerie aus Metzgern, besorgten Wurstfreunden, Bauernverbands Spucke Legenden, den Tierausbeutern um die Ecke und der alten Schlachter Truppe. So wird Gärtringen wieder öffnen. Wir machen ihn dann wieder zu. Wir sind nämlich nachtragend und kämpfen für die echten Opfer. Denn so, mit diesem üblen Gebräu wird sich nichts ändern. .

SOKO Tierschutz e.V.

Bodenehrstraße 20

81373 München

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