Dürfen die Hamburger Stadtmusikanten bleiben?

Udo Lindenberg setzt sich für Tierversuchs-Denkmal ein.


Am Morgen des 13. Oktobers 2021 waren sie plötzlich da, in einem Park in Hamburg in bester Lage, direkt an der Alster. Eine Bronzestatue aus vier Tieren, einem Beagle, einem Affen, einem Kaninchen und einer Ratte.


Das Denkmal erinnert an die Bremer Stadtmusikanten und ist den Millionen Opfern der Tierversuche in Deutschland und weltweit gewidmet. Hamburg wurde als Ort gewählt, da dort mit den Aufdeckungen um das Horror Tierlabor LPT große Erfolge zur Begrenzung von Tierversuchen erreicht werden konnten.


Das einzigartige Denkmal entwickelte sich vom ersten Tag zu einem Publikumsmagnet. Zahllose Menschen hielten Andacht, schmückten es mit Blumen oder waren einfach nur froh, dass die Tierversuche und ihre Opfer nicht in Vergessenheit geraten.


Das Denkmal wurde von Künstlern und Aktivisten erstellt, die sich „ Geister der Versuchstiere“ nennen.


Ein Jahr Gnadenfrist.


Die Stadt Hamburg reagierte positiv auf die Aktion und erlaubte den Stadtmusikanten 12 Monate Bleiberecht. Diese Zeit läuft ab und die Stimmen werden lauter um die Zukunft des beliebten Denkmals zu sichern.


Zu den Stimmen gehört auch Hamburgs lebende Legende Udo Lindenberg, der sich für einen Verbleib des Denkmals in Hamburg stark macht.


Ein Sprecher der Initiative „Geister der Versuchstiere“: „Wir hoffen, dass Hamburg als weltoffene Stadt für das Gedenken an die vielen unsichtbaren Opfer der Tierversuche auch in Zukunft Platz hat. Wir freuen uns sehr darüber, dass auch Udo Lindenberg unser Anliegen unterstützt.“


Foto Udo Lindenberg: Tine Acke




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