"Fixierung von Sauen in Kastenständen:
Diese Praxis findet in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten nicht mehr statt. Der Film gibt nicht den aktuellen Zustand wieder.
Deswegen haben wir Ende 2015 umgerüstet
und seitdem werden die Sauen bei uns nicht mehr fixiert." (Schweisfurth Herrmannsdorfer 28.1.2016)

Trick: Herrmannsdorfer versucht erneut abzulenken. Vor allem von der Tatsache, dass die Kunden über Jahre, in Bezug auf die Sauenkäfige belogen wurden. Und das nicht nur in den Läden. Ein Blick auf die Herrmannsdorfer Homepage über den Internetdienst www.archive.org vom 29.07.2015 beweist, dass Herrmannsdorder noch vor wenigen Monaten die Käfige ganz geleugnet hat. Diese Lüge ging über Jahre.Zitat Homepage vom Juni 2015: "..von ihrer Muttersau gesäugt, die sich frei bewegen kann und nicht im Zwangsstand stehen muss." (Siehe Screenshot in den Bildern).
Leider kann man heute nicht mehr auf alte Homepages dieser so "transparenten" Firma zugreifen, da die Zugriffe inzwischen mit technischen Mittel geblockt wurden. Da möchte offenbar jemand nicht, dass man sieht, was Herrmannsdorfer so früher gelogen hat.
Das Internet vergisst nichts, seidenn man zwingt es dazu.

Herrmannsdorfer versucht zudem so zu tun, als wären die Vorwürfe alt und ja längst erledigt. Die letzten Aufnahmen von Kastenständen, wie unser Bild hier oben, wurden Ende Oktober 2015 aufgenommen. Die ARD Sendung Fakt kontaktierte Herrmannsdorfer in diesem Zeitraum und wollte über Tierschutzprobleme reden. Herrmannsdorfer erfuhr von der ARD über die Vorwürfe Anfang Dezember. Und am 28.01.2016 schreibt Herrmannsdorfer alles wäre ja schon von gestern, obwohl die Kastenstände zu diesem Zeitpunkt noch einsatzbereit im Stall standen. Wer angesichts dieses Abläufes an einen Zufall denkt....

Fazit: Kunden über Jahre belogen, sehr viele Tiere im angeblichen Ferkelschutzkorb von der eigenen Mutter erdrückt und Transparenzsperre im Internet.

Die inzwischen gesperrte Herrmannsdorfer Seite vom Juni 2015. Hier belügt die Firma die Kundschaft ganz direkt, während Tierschützer die Kastenstände im Stall dokumentieren.

 

Diese Seite ist nun online nicht mehr abrufbar.

 

 

 

Die vielen Toten: Eine Ausnahme?

"Im letzten Jahr haben wir pro Wurf jedoch ungewöhnlich viele F
kel bekommen – bis zu 20. Üblich sind durchschnittlich 12 bis maximal 14 Ferkel. Derart große Würfe führen leider häufig auch dazu, dass mehr Ferkel als üblich schwach
auf die Welt kommen und geringe Überlebenschancen haben. So stieg die Sterblichkeitsrate in 2015 ZEITWEISE auf UNGEWÖHNLICH hohe 25% " (Zitat Schweisfurth Herrmannsdorfer)

Trick: Hier versucht Herrmannsdorfer die hohen Ferkel Verluste als "ungewöhnlichen" und "zeitweisen" Einzelfall herunterzuspielen. Dabei beweisen die Statistiken der letzten 8 Jahre (erfasst aus den Orginaldokumenten), dass Herrmannsdorferim Musterbetrieb seit 8 Jahren Verluste hat, die von Bioexperten nur sehr schlechten Betrieben zugeschrieben werden.

Die Wurfgrößen zeigen übrigens über die Jahre keine nennenswerten Unterschiede. Also ist auch diese Ausrede nicht akzeptabel.

Ein weiterer Trick: Totgeburten werden einfach nicht einberechnet.
So kann man die Zahlen natürlich auch noch einmal nach unten korrigieren. Wir haben einfach beide Zahlen errechnet und beide beweisen, dass Herrmannsdorfer im Bereich der schlechten Betriebe liegt. Das bestätigt auch der Tierarzt und Biofleisch Vorkämpfer Dr. Rupert Ebner in der Sendung Fakt.

 

Durchschnittliche Todesraten in Herrmannsdorf (inkusive Totgeburten).

 

Durchschnittliche Todesraten in Herrmannsdorf (exklusive Totgebiurten).

 

Durchschnittliche Totgeburten in Herrmannsdorf.

2008 	Daten ab März
2011 	Daten ab Februar
2012 	Daten ab Mai
2015 	Daten bis September

 

 
 
 

Wie immer: Dienerstr. 14-15 in München.
Zeit 15-19 Uhr (ACHTUNG!)

 

Facebook-Veranstaltung: LINK

 

Bis zu 40 % Verluste (Totgeburten + gestorbene oder von der Mutter getötete Ferkel)
Antibiotikaeinsatz ist Alltag
Hormone für die Zuchtsauen
Eine Illusion weniger.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Recherche: Video

 

Die Kunden von Herrmannsdorfer glauben an die heile Welt, die für die bezahlten Höchstpreise versprochen wird.
Die Realität sieht anders aus und unterscheidet sich in ihren Folgen kaum von der Massentierhaltung.

Sauen sitzen in Käfigen zum angeblichen Schutz der Ferkel, die Schweine erhalten regelmäßig Antibiotika und Hormone
und dennoch war die Todesrate der Ferkel 2015 mit bis zu 40% (inkl.Totgeburten) sogar weit höher als in der normalen
Massentierhaltung. Aktuelles Bildmaterial und Dokumente der Firma aus dem Zeitraum 2010-2015 belegen die Realität im
Bio-Musterstall in Glonn.

Wie in der Intensivtierhaltung kommt es zu Verletzungen, Krankheiten und Kannibalismus.Im Kühlschrank stehen Reserveantibiotika
die eingesetzt werden, wenn anderen Antibiotika durch Resistenzen wirkungslos sind. Vor einem TV-Drehtermin wird, auf Anweisung
von Chef Schweisfurth, extra gut eingestreut. Ohne TV Team lagen die Schweine oft auf dem blanken Beton und das Einstreu war spärlich.

In Sachen Transparenz fällt Herrmannsdorfer komplett durch. In den Geschäften und auf der Homepage erhält man kaum Informationen über
die zahlreichen Zulieferer. In Bezug auf andere wichtige Tierschutzprobleme, wie das Töten der männlichen Küken für die Herrmannsdorfer
Eierzulieferer wurden die SOKO Tierschutz Testkäufer genauso belogen, wie bei Antibiotika, Kastenständen und Hormoneinsatz.

"SOKO Tierschutz möchte daran erinnern, dass es den Traum von der einvernehmlichen Tierausbeutung nicht gibt. Die bei Herrmannsdorfer
dokumentierten Zustände sind die direkte Folge der Betrachtung von Tieren als Ware. Würde Herr Schweisfurth seine Ideologie ernst nehmen,
dann würde er auf wirklich nachhaltigen und tierleid-freien bio veganen Landbau setzen und nicht auf ein neues Geschäftsmodell
auf Kosten der Tiere", so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Ein Kastenstand - der Alltag für die Zuchtsauen bei Herrmannsdorfer

 Ein Kastenstand - der Alltag für die Zuchtsauen bei Herrmannsdorfer

 

Schwere Verletzungen - sieht so Tierwohl aus?

Schwere Verletzungen - sieht so Tierwohl aus?

 

Die Muttersau verbringt praktisch den ganzen Tag im Kastenstand

 Die Muttersau verbringt praktisch den ganzen Tag im Kastenstand

 

Antibiotika in überraschenden Mengen

Antibiotika in überraschenden Mengen

 

Auch Hormone wurden eingesetzt

 Auch Hormone wurden eingesetzt

 

 


SOKO TV Tipp: 26.1.2016 ARD FAKT 21:45 Uhr
Operation Gral - Einblicke in das Bio Märchen Land.

Unsere Recherche zu Biofleisch wird endlich veröffentlicht. Die Ergebnisse der Recherche haben selbst uns schockiert..

 

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